Friesenheimer Eulen

Handball Heimspiel gegen Tabellenführer am Donnerstag

Eulen fordern Leipzig

Archivartikel

Ludwigshafen.Wieder haben die Eulen Ludwigshafen einen der Großen der Handball-Bundesliga stark gefordert. Nach der 27:30-Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten THW Kiel wirkte Coach Benjamin Matschke zufrieden. Er analysierte: „Wir haben viel durchgewechselt, den Spielern immer wieder Aufgaben gestellt. Die Torhüterleistung war über 60 Minuten super. Stefan Hanemann hat gut gehalten und Martin Tomovski mit seinen parierten Siebenmetern gute Impulse gebracht.“ Matschke machte zudem klar: „Das war wieder ein Spiel, ähnlich wie gegen die Rhein-Neckar Löwen, auf das wir aufbauen können.“ Gegen Tabellenführer SC DHfK Leipzig, der seine ersten drei Partien gewann, sind die Ludwigshafener am Donnerstag um 19 Uhr auch zu Hause nur Außenseiter.

Wagner sticht heraus

Einer, der in Kiel ebenfalls einen ganz starken Eindruck hinterließ, war Hendrik Wagner, der bei seinem Erstligadebüt für die Friesenheimer gleich fünf Tore gegen den THW Kiel erzielte. „Für mich war das eine super Erfahrung. Ich freue mich, dass ich gleich gut gespielt habe“, sagte der Rückraumakteur. Noch vor nicht einmal drei Wochen spielte der 2,02-Meter gegen die Eulen – damals für den Drittligisten SG Leutershausen. Wagner hat ein Zweitspielrecht für die Eulen.

Gut möglich, dass sich das bald ändert. Der 22-Jährige hinterließ einen sehr positiven Eindruck und müsste eigentlich auch in den nächsten Spielen der Eulen Einsatzzeit bekommen.