Friesenheimer Eulen

Handball Ludwigshafen empfängt Hannover-Burgdorf

Eulen glauben an sich

LUDWIGSHAFEN.Die Eulen Ludwigshafen kämpfen weiter um den Klassenerhalt. Das Schlusslicht der Handball-Bundesliga hat sich noch nicht aufgegeben. Vier Punkte beträgt der Rückstand der Pfälzer zum rettenden Ufer. Am heutigen Donnerstag empfangen die Ludwigshafener um 19 Uhr die TSV Hannover-Burgdorf in der Ebert-Halle.

„Wir glauben weiter an den Klassenerhalt. Gegen Gummersbach haben wir zuletzt eine ganz starke erste Halbzeit gespielt. An diese Leistung wollen wir gegen Hannover-Burgdorf anknüpfen“, sagt Coach Benjamin Matschke und macht klar: „Für uns heißt es, dass wir im ersten Heimspiel nach der Winterpause die Emotionen ein Stück weit auf das Publikum übertragen und schnell wieder eine Einheit bilden wollen.“

Remmlingers starke Rückkehr

Mit Jan Remmlinger meldete sich beim 20:20 in Gummersbach zuletzt ein ganz wichtiger Spieler zurück. Der Rückraumakteur überzeugte gegen die Oberbergischen mit fünf Toren. Dass es letztlich aber nicht zum Sieg reichte, wurmte den 24-Jährigen, der wegen einer Handverletzung beinahe zwölf Monate fehlte, dann doch: „Nach so einer ersten Halbzeit, in der wir ja schon mit sieben Toren geführt hatten, bin ich über das Unentschieden enttäuscht.“ Remmlinger ist allerdings froh, dass er wieder spielen kann: „Ich will der Mannschaft endlich helfen“, sagt er. Auch Pascal Durak stand gegen Gummersbach wieder im Eulen-Aufgebot. Dafür fehlen weiterhin Alexander Feld und der Russe Azat Vaiullin.

Der Eulen-Gegner TSV Hannover-Burgdorf liegt derzeit weit hinter den Erwartungen zurück. Die Niedersachsen liegen nur auf dem 13. Tabellenplatz. Das ist auch für Matschke eine Überraschung. Doch der Ludwigshafener Coach hat eine Erklärung parat: „Hannover hatte großes Verletzungspech. Dennoch: Die TSV besitzt auch so eine bärenstarke erste Sechs. Mit dem Dänen Morten Olson als Weltmeister auf der Mittelposition und mit den beiden deutschen Nationalspielern Kai Häfner und Fabian Böhm im Rückraum kommt eine richtig gute Mannschaft zu uns.“