Friesenheimer Eulen

Handball Ludwigshafener warten auf ersten Saisonsieg

Eulen mit dem Rücken zur Wand

Archivartikel

LUDWIGSHAFEN.Die Lage wird für den Handball-Bundesligisten Eulen Ludwigshafen immer prekärer: Nach dem überraschenden 27:26-Coup des Vorletzten SG BBM Bietigheim am Mittwoch bei der TSV Hannover-Burgdorf haben die Pfälzer nun vier Zähler Rückstand auf den vorletzten und den drittletzten Tabellenrang.

Das Schlusslicht benötigt deshalb dringend Punkte. Ob es am Sonntag, 16 Uhr, in der heimischen Friedrich-Ebert-Halle mit dem ersten Saisonsieg klappt? Dann treffen die Ludwigshafener nämlich auf den Liga-13., den SC DHfK Leipzig, der selbst nur einen Punkt Vorsprung auf den derzeitigen Vorletzten Bietigheim aufweist.

Rückraum weiterhin dezimiert

Die Eulen nehmen jedoch erneut die Rolle des krassen Außenseiters ein. „Die Leipziger sind trotz der aktuellen sportlichen Situation bei uns der klare Favorit“, bestätigt Eulen-Coach Benjamin Matschke und erklärt: „Nachdem wir im letzten Jahr gegen Leipzig kein gutes Spiel zeigen konnten, wollen wir es dieses Jahr in der ,Eberthölle‘ besser machen, nah dran sein und Sequenzen gewinnen. Das Ziel ist es, uns Schritt für Schritt immer weiter an die Konkurrenz heranzutasten, um besser zu werden.“ Matschke ergänzt: „Die Mentalität spielt bei Leipzig eine große Rolle.“

Während bei den Sachsen, die sich zuletzt mit zwei Heimsiegen über Frisch Auf Göppingen (29:25) und GWD Minden (26:25) vom vorletzten auf den 13. Tabellenplatz hievten, die beiden Außenspieler Lukas Binder und Patrick Wiesmach nach Verletzungspausen am Sonntag wohl wieder in die Startformation zurückkehren, fehlt bei den Eulen weiter fast der komplette Rückraum.

Alexander Feld, Azat Vaiullin, Stefan Salger und auch Jan Remmlinger sind verletzt und zum Zuschauen verdammt. Auch Daniel Hideg, der zuletzt umknickte, kann wohl nicht mitwirken. bol