Friesenheimer Eulen

Handball Flensburg siegt souverän 30:18 in Ludwigshafen

Eulen ohne Chance gegen den Meister

Archivartikel

LUDWIGSHAFEN.Die Eulen Ludwigshafen haben sich gestern gegen den großen Favoriten halbwegs anständig aus der Affäre gezogen. Das Handball-Bundesligaschlusslicht verlor vor 2350 Zuschauern in der ausverkauften Friedrich-Ebert-Halle ihr Weihnachtsspiel gegen den bislang noch verlustpunktfreien Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt dennoch klar mit 18:30 (9:16). „Ich bin stolz auf meine Mannschaft“, sagte Eulen-Coach Benjamin Matschke nach der Partie und betonte: „Wir hatten zwar natürlich viele technische Fehler gemacht, aber was die Jungs seit zwei Monaten in der schwierigen Situation leisten, ist super.“

In der ersten Viertelstunde zeigten die Eulen, die weiter ohne sieben Leistungsträger spielten, eine gute Leistung. Die Pfälzer waren in der Anfangsphase auf Augenhöhe mit dem haushohen Favoriten. Holger Glandorf warf die Flensburger zunächst mit 2:0 (3.) in Front. Doch die Eulen gleich zum 2:2 aus und hielten zunächst weiter gut mit. Was auch an Torwart Steffen Hanemann lag, der in den ersten 13 Minuten fünf von neun Würfen parierte. Vorne traf der slowenische Spielmacher David Spiler, der sein Heimdebüt bei den Eulen feierte, die richtigen Entscheidung.

Als Jerome Müller den Führungstreffer zum 6:5 (14.) für die Ludwigshafener erzielte, war der Jubel in der Halle groß. Doch Flensburg schlug sofort zurück. Glandorf fand rechts außen Lasse Svan, der zum 6:6 einwarf. Plötzlich kippte das Spiel. Die Eulen leisteten sich Fahrkarten und technische Fehler. Neun Minuten lang gelang den Ludwigshafenern kein Treffer mehr. Der Tabellenführer zog auf 11:6 (23.) weg, bis zur Halbzeitpause baute Flensburg den Vorsprung auf sieben Tore aus.

Diesen Rückstand konnten die Eulen nach dem Seitenwechsel nicht mehr aufholen. „Wir brauchen nun die Pause und dann frische Kräfte. Wir hoffen, dass im Februar wieder einige Jungs zurückkommen und dann werden wir wieder für Furore sorgen“, sagte Matschke.

Eulen: Hanemann - Stüber (4), Dietrich (2), Hideg (1), Scholz (1), Spiler (3/1), Falk (2), Müller (3), Dippe (1), Salger (1), Hofmann. bol