Friesenheimer Eulen

Handball Vorletzter empfängt Schlusslicht Nordhorn Lingen

Eulen unter Zugzwang

Archivartikel

Ludwigshafen.Das Kellerduell steht an: Die Eulen Ludwigshafen stehen vor einem ganz wichtigen Heimspiel. Der Handball-Bundesligist trifft am Sonntag, um 16 Uhr, zu Hause auf Ligaschlusslicht HSG Nordhorn Lingen. Das abstiegsbedrohte Team von Trainer Benjamin Matschke ist selbst momentan Ligavorletzter und hat in der Tabelle drei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsrang.

„Das Spiel gegen Nordhorn ist natürlich sehr wichtig für uns, denn es geht gegen einen direkten Konkurrenten. Mit einem Sieg würden wir den Abstand auf drei Punkte vergrößern“, sagt Ludwigshafens Kreisläufer Kai Dippe. „Nach den Spielen in Lemgo und auch gegen den Bergischen HC, wo wir nur die letzten zehn Minuten gut gespielt haben, müssen wir von Anfang an schauen, dass der Ball gut läuft und wir unsere technischen Fehler reduzieren“, fordert Dippe selbstkritisch.

Coach Benjamin Matschke betont: „Über die Bedeutung dieses Spiels müssen wir nicht reden, denn die kennen Nordhorn und wir natürlich auch. In der frühen Phase der Saison ist es einfach wichtig, das Spiel zu gewinnen und dafür werden wir alles geben.“

Die Friedrich-Ebert-Halle in Friesenheim ist voraussichtlich proppenvoll. 2350 Zuschauer werden kommen. Matschke, der bis auf den Langzeitverletzten Stefan Hanemann (Torwart) alle Mann dabei hat, prophezeit ein spannendes Spiel: „Nordhorn hat mit den aktuellen Ergebnissen gezeigt, dass sie in die Liga gehören und auch gut mithalten können. Ich erwarte ein enges Spiel bis in die letzte Aktion oder sogar den letzten Wurf.“ Kreisläufer Dippe ergänzt: Wir sind gut eingestellt, haben gut trainiert und freuen uns alle auf das Spiel.“ bol