Friesenheimer Eulen

Eulen verlieren gegen Stuttgart

Archivartikel

Ludwigshafen.Die Eulen Ludwigshafen sind in der Handball-Bundesliga auf einen Abstiegsrang gerutscht. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke unterlag am Samstag vor 2350 Zuschauern in der heimischen Friedrich-Ebert-Halle dem TVB Stuttgart mit 23:27 (10:14). „Wir waren irgendwie müde", befand der Ludwigshafener Coach und betonte: "In der ersten Halbzeit haben wir in der Abwehr nicht gut verteidigt, im zweiten Durchgang war es besser, aber es hat einfach einiges gefehlt."

​Die Stuttgarter, die bis dato eine 1:11-Punktebilanz, sagt aufwiesen, erwischten den besseren Start in die Begegnung. Dominik Mappes gelang zwar das 1:0 (2.) für die Eulen, doch der TVB zog in der Folge mit vier Treffern in Folge auf 4:1 (7.) weg. Ludwigshafen kam in der Folge wieder auf 4:5 (11.) heran, doch nach dem 9:6 (16.) von Adam Lonn nahm Eulen-Coach Benjamin Matschke die Auszeit und forderte von seiner Mannschaft in der Verteidigung größere Intensität. Probleme hatten die Ludwigshafener aber auch im Angriff. Das Eulen-Spiel in der Offensive wirkte recht ideenlos. Hinzu kamen leichte Fehler, die die Stuttgarter nutzten. Keeper Martin Tomovski kam bei den Pfälzern im ersten Durchgang nie ins Spiel, hatte in 18 Minuten nur eine Parade, wehrte insgesamt nur fünf Würfe ab. Die Nummer zwei der Eulen zwischen den Pfosten am Samstag, Leon Hoblaj, hielt in seinen neun Minuten Einsatzzeit in Hälfte eins gar keinen Ball. Zur Pause lagen die Schwaben mit vier Treffern Vorsprung vorne.

Der Ludwigshafener Start in den zweiten Durchgang war vielversprechend. Mappes und Pascal Durak führten die Eulen auf 12:14 (32.) heran, doch in der anschließenden Überzahl kassierten die Pfälzer zwei Gegentore. Stuttgart zog wieder auf 18:13 (37.) weg und hatte auch anschließend alles im Griff. Der Ex-Ludwigshafener David Schmidt sorgte mit dem 24:18 (48.) für die Vorentscheidung. Die Stuttgarter setzten sich schließlich mit ihrer Routine durch. Die Eulen kamen in der Schlussphase nicht mehr entscheidend heran.

Eulen: Tomovski (1.-16., 24.-60.), Hoblaj (17.-23.) - Müller (3), Mappes (3), Haider (1), Valiullin (1), Durak (4), Neuhaus (4/1), Falk (2), Scholz (2), Dietrich, Dippe (3), Klein.