Friesenheimer Eulen

Handball Pfälzer stürzen bisherigen Primus dank 34:27

Eulen vernaschen Leipzig

Ludwigshafen.Der Knoten ist geplatzt. Im vierten Bundesligaspiel gelang den Eulen Ludwigshafen gestern Abend der erste Sieg. Und der kam ausgerechnet gegen den als verlustpunktfreien Tabellenführer angereisten SC DHfK Leipzig. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke bezwang in der heimischen Friedrich-Ebert-Halle den Favoriten, der in seinen ersten drei Spielen so stark war, deutlich mit 34:27 (16:12).

Der Mann mit dem Rauschebart streckte die Arme in die Höhe und schrie seine Freude heraus. Das Publikum in der Halle stand Kopf. Eulen-Kreisläufer Frederic Stüber hatte sieben Minuten vor Schluss den Ball von einem Leipziger stibitzt. Der erste Sieg war dem 1,94 Meter großen Kraftpaket und seinen Teamkollegen damit nicht mehr zu nehmen. Pascal Durak machte mit dem 33:27 (57.) wenig später den Deckel drauf. „Oh, wie ist das schön“, stimmten die Eulen-Fans an. Es war fast schon wieder wie beim Ligaerhalt am letzten Spieltag der vergangenen Spielzeit. „Wir haben im Angriff sehr variabel gespielt“, sagte Kapitän Gunnar Dietrich, der betonte: „Die Jungen wie Max Neuhaus, der viermal in der ersten Halbzeit traf, haben stark gespielt.“ Coach Benjamin Matschke: „Die Mannschaft hat sich endlich belohnt. Im Angriff haben wir super gespielt. Bei den Torhüter waren wir stark, das hat als Trainer alles großen Spaß gemacht.“

Nach einer Viertelstunde lagen die Ludwigshafener noch mit 7:8 (15.) zurück. Doch dann nutzten die Eulen leichte Fehler der Leipziger eiskalt aus. Bis zur Pause bauten die Pfälzer den Vorsprung auf 16:12 aus. Hinten hielt Keeper Martin Tomovski stark. Die Eulen zogen auf 28:23 (53.) weg und dann hatte „Rauschebart“ Stüber seinen Moment. bol