Friesenheimer Eulen

Handball 25:29-Niederlage gegen Wetzlar

Für Eulen wird die Luft noch dünner

Archivartikel

LUDWIGSHAFEN.Während die Spieler der HSG Wetzlar ihren 29:25-Auswärtssieg gegen die Eulen Ludwigshafen feierten, übten sich die Pfälzer am Samstagabend in Durchhalteparolen. Doch klar ist: Die Luft für das Team von Trainer Benjamin Matschke wird immer dünner. Dass vor der Partie Kreisläufer Maximilian Haider seinen Vertrag bei den Pfälzern bis 2021 verlängert hat, war die einzige wirklich positive Nachricht für das Tabellenschlusslicht der Handball-Bundesliga.

„Es sind noch genug Spiele“, sagte Eulen-Spieler Frederic Stüber, der nach 19. Niederlage seiner Mannschaft im 23. Ligaspiel, die Flinte so schnell nicht ins Korn werfen wollte. Er betonte: „Nach dem schlimmen Spiel in Bietigheim wollten wir nach der Ansprache unseres Coaches unter der Woche wieder ein vernünftiges Spiel abliefern. Das ist uns gelungen.“ Dennoch standen die Eulen erneut mit leeren Händen da.

TSG warten auf Zeichen

Fakt ist: Die Zeit rennt den Ludwigshafener davon. In der vergangenen Saison konnten die Pfälzer mit einem Heimsieg gegen Wetzlar in der Saisonschlussphase noch die Wende einleiten. Auf solch ein Zeichen hatten Matschke, seine Spieler und die Anhänger erneut gehofft. Doch die Nordhessen spielten diesmal nicht mit. Sie setzten sich gegen Ende der ersten Hälfte ab und hielten den Gegner fortan souverän auf Distanz. Die erhoffte Fasnachtsparty in der Friedrich-Ebert-Halle? Für die Eulen-Anhänger fiel sie aus.

Was bleibt, ist die Hoffnung, dass die Mannschaft doch noch für ein Wunder sorgt. Doch gegen wen wollen die Eulen die fünf oder sogar mehr nötigen Zähler einfahren? Im Restprogramm empfangen sie noch den TSV Lemgo, Frisch Auf Göppingen, MT Melsungen, TVB Stuttgart, den Bergischen HC und am letzten Spieltag GWD Minden. Hier gebe es durchaus noch Chancen, zu punkten. Auswärts dagegen sieht es bei Begegnungen in Magdeburg, Kiel, Leipzig, Berlin und Rhein-Neckar Löwen eher bescheiden aus. bol