Friesenheimer Eulen

Handball Eulen Ludwigshafen holen mit dem 25:25 bei der HBW Balingen-Weilstetten einen Punkt

Matschke: „Hier war sogar mehr drin“

Balingen.Handballer-Krimis gehen irgendwie nur mit den Eulen Ludwigshafen. Der pfälzische Bundesligist verpasste am Sonntagnachmittag den ersten Auswärtssieg in dieser Saison knapp. Die Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke durfte sich aber nach dem 25:25 (14:12) bei der HBW Balingen-Weilstetten über den ersten Punkt in fremder Halle freuen. Es war der vierte Zähler aus den letzten vier Partien.

59 Minuten lang lagen die Ludwigshafener in einer intensiven Begegnung vor 2350 Zuschauern vorn. 15 Sekunden vor Schluss hatten die Eulen beim Stand von 25:25 in Überzahl die Chance für den Knockout. Doch Jannik Hoffmann scheiterte am dänischen Keeper Mike Jensen. Die „Gallier von der Alb“ bekamen somit noch mal die Möglichkeit zum Sieg. Filip Taleski scheiterte mit seinem Freiwurf in der Schlusssekunde allerdings am Eulen-Schlussmann Gorazd Skof, der danach erst einmal völlig fertig auf dem Boden lag.

„Vor dem Spiel hätte ich den Punkt unterschrieben, nachher war hier sogar mehr drin“, befand Eulen-Rückraumakteur Jerome Müller. Coach Matschke befand: „Ich kann meiner Mannschaft wenig Vorwürfe machen. Aber klar ist: Wir waren lange vorn, hatten die Chance durch Jannik Hofmann zum 26:25, machen das nicht. Deshalb bin ich froh, dass wir noch den einen Punkt geholt haben. Ich denke, wir hätten den Sieg mehr verdient gehabt.“

Start nach Maß

Die Eulen starteten stark. In der offensiven 6:0-Abwehr fühlten sich die Ludwigshafener wohl und stellten den Balinger Rückraum vor Probleme. Vorn nutzten die Pfälzer ihre Chancen. Dominik Mappes erzielte das 1:0 (2.). Zunächst bauten die Eulen den Vorsprung auf 4:2 (11.) aus. Die Schwaben kamen aber besser ins Spiel und glichen zum 5:5 (14.) aus. Doch die Eulen profitierten von Fehlern der Balinger und guten Paraden von Keeper Skof. Sieben Minuten lang gelang den HBW-Akteuren kein Treffer. Die Eulen zogen auf 10:7 (23.) davon.

Bei Balingen kam dann der Ex-Löwe Filip Taleski. Auch dank ihm konnten die Hausherren verkürzen. Oddur Gretarsson traf für Balingen sogar per Dreher zum 11:11 (27.). Jerome Müller hielt für die Eulen dagegen. Mit seinem fünften Tor im ersten Durchgang brachte er die Ludwigshafener mit 13:12 (29.) in Front. Der Russe Azat Valiullin legte mit seinem vierten Tor in den ersten 30 Minuten das 14:12 nach.

Nach der Pause brachte Kai Dippe die Pfälzer mit dem 21:18 (45.) sogar mir drei Toren nach vorn. Balingen ließ sich aber nicht abschütteln und erkämpfte sich einen Punkt.

Ludwigshafen: Skof, Tomovski – Müller (7), Valiullin (5), Neuhaus (2/1), Mappes (3), Klein, Remmlinger (1), Falk (2), Hofmann,Scholz (1), Dietrich (1), Stüber, Dippe (2), Haider, Durak (1/1). bol