Friesenheimer Eulen

Handball Pokal-Aus trifft die Eulen hart

Mit viel Frust nach Melsungen

Ludwigshafen.Die Enttäuschung ist bei den Bundesliga-Handballern der Eulen Ludwigshafen nach dem Aus im Pokal riesengroß. „Ich glaube nicht, dass der TBV Lemgo viel besser war. Wir haben einfach zu viele Chancen ausgelassen“, ärgerte sich der Eulen-Trainer Benjamin Matschke nach der 23:26-Niederlage. Sein Kollege Florian Kehrmann war verständlicherweise besser gelaunt: „Wir sind überglücklich, dass wir nach so langer Zeit wieder nach Hamburg zum Final Four fahren dürfen. Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Wir waren sehr fokussiert und haben uns nicht von dem ablenken lassen, was um uns herum passiert.“

Problem Chancenverwertung

Die Ludwigshafener rannten vor 2350 Zuschauer die komplette Spielzeit über hinterher. „In der ersten Halbzeit hatten wir wieder freie Würfe, die wir nicht im Tor unterbringen“, sagte Eulen-Youngster Max Neuhaus. Lemgo führte zur Halbzeit mit 12:9. In der Folge kamen die Pfälzer auf einen Treffer heran. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. „Wir hatten viele Drucksituationen, sind aber trotzdem auch immer wieder rangekommen. Die letzten vier Minuten mit doppelter Unterzahl bei einem Tor Rückstand tun uns dann natürlich sehr weh“, sagte Matschke: „Am Ende haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden.“

Zeit zur Trauer haben die Eulen nicht viel. Bereits am Donnerstagabend müssen die Ludwigshafener in Kassel bei der MT Melsungen ran. Die Partie beginnt um 19 Uhr. Die Eulen, die in der Tabelle auf dem vorletzten Rang liegen, sind beim Tabellensiebten Außenseiter. bol