Friesenheimer Eulen

Handball 20:20 im Kellerduell beim VfL Gummersbach

Müller rettet Eulen das Remis

Gummersbach.Die Eulen Ludwigshafen haben eine große Chance verpasst. Der Handball-Bundesligist kam gestern Abend im Kellerduell beim Drittletzten VfL Gummersbach nicht über ein 20:20 (12:5) hinaus. Die Pfälzer bleiben damit Tabellenschlusslicht. Der Rückstand auf den rettenden drittletzten Rang beträgt weiter vier Punkte. „Schade, dass wir in der zweiten Hälfte zu viele technische Fehler und die eine oder andere unnötige Zeitstrafe hatten“, resümierte Coach Benjamin Matschke.

Die Eulen erwischten vor 3431 Zuschauern einen Traumstart. Jonathan Scholz und Rückkehrer Pascal Durak verwerteten die ersten Chancen der Pfälzer. Torwart Stefan Hanemann hielt gut. Die Ludwigshafener führten nach einer Viertelstunde mit 5:3. Das Schlusslicht nutzte die Fehler der Gummersbacher aus und zog auf 12:5 (27.) weg.

Durststrecke in der zweiten Hälfte

In den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs gelang dann aber kein Tor. Gummersbach verkürzte auf 9:12 (40.). In Unterzahl mussten die Eulen weitere Treffer einstecken. Der VfL glich durch Pouya Norouzinezhad Gharelou aus – 17:17 (51.). In der Schlussphase war es ein Krimi. Eirik Köpp warf die Gummersbacher 45 Sekunden vor dem Ende per Siebenmeter mit 20:19 in Front, doch Jerome Müller traf zum 20:20-Endstand. „Für Jerome freut mich das. Aber ich weiß noch nicht, was der Punkt nun wirklich wert ist. Dennoch: Wir glauben an den Ligaverbleib, das hat das Team auch hier gezeigt“, sagte Matschke.

Eulen: Hanemann, Lenz, Asanin -Durak (5/3), Remmlinger (5), Müller (6), Scholz (2), Haider, Falk, Hofmann, Dippe, Hideg, Salger (1), Stüber (1). bol