Friesenheimer Eulen

Handball: Ludwigshafen heute bei GWD Minden gefordert

Optimistisch nach Ostwestfalen

Archivartikel

Ludwigshafen. Gelingt der erste Sieg? Die Eulen Ludwigshafen treten heute (19 Uhr) am dritten Spieltag der Handball-Bundesliga bei GWD Minden an. Nach den Niederlagen beim Bergischen HC und zu Hause gegen den THW Kiel rechnet sich das Team von Trainer Benjamin Matschke bei den ebenfalls noch sieglosen Ostwestfalen etwas aus.

„Wir konnten gegen Kiel über weite Strecken gut mithalten. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit haben wir den THW geärgert und den Rückstand niedrig gehalten“, sagt Eulen-Coach Matschke im Rückblick auf die 19:26-Niederlage und betont: „Auch die 6:0-Abwehr hat trotz des Ausfalls von Azat Valiullin sehr gut funktioniert. 13 Gegentore pro Halbzeit sind gegen Kiel ein ordentliches Ergebnis. Jetzt gilt es, die Kräfte zu sammeln und in Minden ein gutes Spiel abzuliefern.“

Bangen um Valiullin

Einer, der bei den Pfälzern ein ganz starkes Spiel gegen den Titelkandidaten ablieferte, war Torhüter Stefan Hanemann. Der sagt im Hinblick auf die heutige Begegnung: „Wir haben vor allem als Mannschaft gegen den THW ein gutes Spiel gemacht, speziell in der ersten Halbzeit. Das nehmen wir mit nach Minden, wo wir noch mehr zusammenrücken müssen, um zu punkten.“

In der vergangenen Saison verloren die Friesenheimer auswärts bei GWD mit 26:29. „In der letzten Runde konnte sich Minden knapp durchsetzen, auch diese Erfahrung nehmen wir mit in die Partie“, sagt Hanemann und macht klar: „Das Team hat Selbstvertrauen getankt und wird für den nächsten Kampf bereit sein.“

Ob Rückraumspieler Valiullin, der sich einen Bandabriss im Mittelfuß zuzog, rechtzeitig fit wird, ist noch fraglich.