Fußball

Fußball Bei Trainersuche des Zweitligisten fällt Name Kocak

Anfang sagt Hannover ab

Hannover.Nach der Trennung von Chefcoach Mirko Slomka ist die Trainersuche bei Hannover 96 in vollem Gange. Sportdirektor Jan Schlaudraff und Mehrheitsgesellschafter Martin Kind wollen so schnell wie möglich den Nachfolger für Slomka präsentieren, von dem sich der Fußball-Zweitligist am Sonntag nach nur vier Monaten getrennt hatte.

Ob dies bis zum nächsten Spiel beim 1. FC Heidenheim am Sonntag gelingt, ist unklar. Denkbar ist auch, dass sich die Verantwortlichen angesichts der danach folgenden Länderspielpause etwas mehr Zeit lassen. Am Montag leiteten die beiden bisherigen Slomka-Assistenten Asif Saric und Lars Barlemann die Kraft- und Fitnesseinheit.

Als Nachfolger von Slomka werden unter anderem der frühere Waldhof-Trainer Kenan Kocak, Jens Keller, Markus Gisdol, Hannes Wolf und Markus Kauczinski gehandelt. Eine interne Lösung soll es nicht geben. Der Mannheimer Kocak, im Oktober 2018 bei Zweitligist SV Sandhausen beurlaubt, war schon im Sommer ein aussichtsreicher Kandidat in Hannover gewesen, bis sich Boss Kind letztlich für Slomka entschied.

Der ehemalige Kölner Coach Markus Anfang, an dem 96 schon nach dem Abstieg im Sommer interessiert war, steht nach eigener Aussage in verschiedenen Hannoveraner Medien nicht zur Verfügung. „Hannover 96 ist ein spannender Verein mit viel Potenzial. Wir hatten schon im Sommer gute Gespräche, aber ich stehe derzeit für die Aufgabe nicht zur Verfügung. Ich wünsche 96 alles Gute für den weiteren Saisonverlauf“, erklärte Anfang in der „Bild“.

Hannover belegt in der Zweiten Liga nach zwölf Spielen nur Platz 13. Daheim hat der Bundesliga-Absteiger noch kein Spiel gewonnen. Nach dem 1:1 gegen Sandhausen am Freitag hatte sich der Club am Sonntag von Slomka getrennt.