Fußball

Fußball RB Leipzig bei Zenit St. Petersburg gefordert

Auf der Welle bleiben

St. Petersburg.Im Hinspiel gegen Zenit St. Petersburg bekam Timo Werner mit seiner Auswechslung noch einen Denkzettel verpasst, nun ist der Fußball-Nationalspieler nach seiner Leistungsexplosion der große Hoffnungsträger. Der Stürmer steht exemplarisch für den Aufschwung von RB Leipzig, das nach zwei Tore-Spektakeln in Liga (8:0 gegen Mainz) und Pokal (6:1 in Wolfsburg) am Dienstag (18.55 Uhr) bei Zenit St. Petersburg in der Champions League einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale machen kann.

„Wir wollen dranbleiben und weiter diese Gier auf den Platz bringen. Wir müssen diesen Schwung mitnehmen und versuchen, so lange wie möglich auf dieser Welle zu bleiben“, sagte Werners Sturm-Partner Yussuf Poulsen. Auch der dänische Nationalspieler hatte sich mit einem Tor gegen Mainz, seinem ersten seit Ende August, ordentlich Selbstvertrauen geholt.

Im wohltemperierten, weil beheizten Stadion von St. Petersburg soll nun der dritte Sieg in Folge her. Damit würde sich Leipzig die Grundlage schaffen, im letzten Heimspiel der Gruppenphase Ende November gegen Benfica Lissabon bereits in die K.o.-Runde einziehen zu können. Es wäre ein weiterer Meilenstein in der gerade einmal etwas mehr als zehn Jahre alten Clubgeschichte.

Dritter Sieg in Folge soll her

„Wenn wir in St. Petersburg den siebten, achten und neunten Punkt holen, dann haben wir einen sehr bedeutenden Schritt in der Champions League gemacht“, sagte Julian Nagelsmann. Dabei hatte der Trainer selbst vor gerade mal etwas mehr als einer Woche und dem 1:2 in Freiburg von einer Krise gesprochen. Davon ist nun keine Rede mehr – was vor allem mit Werners wundersamer Wandlung zu tun hat: Zehn Beteiligungen an den letzten 14 Leipzig-Toren sind eine stolze Bilanz. dpa