Fußball

Fußball FSV will auch in Düsseldorf bestehen

Bei Mainzern kehrt die gute Laune zurück

Archivartikel

Mainz.Mit positiven Erinnerungen im Gepäck reist Mainz 05 zum Spiel bei Fortuna Düsseldorf am Samstag (15.30 Uhr). In der vergangenen Saison gelang den Nullfünfern im November dort ein 1:0-Erfolg – es war der zweite Auswärtssieg in Serie in der Fußball-Bundesliga. Dieses Erfolgserlebnis soll wiederholt werden, nachdem die Rheinhessen vor der Länderspielpause beim 2:1-Erfolg in Paderborn die ersten Punkte in der Fremde gesammelt hatten.

„Wir haben in Paderborn bewiesen, dass wir in der Lage sind, einem solchen Druckspiel standzuhalten. Wir müssen erneut mit maximaler Bereitschaft auftreten“, forderte Trainer Sandro Schwarz.

Auf Geschenke dürfen die Mainzer nicht hoffen, auch wenn es zwei Anlässe zum Feiern gibt: Schwarz durfte bereits am Donnerstag die Glückwünsche zu seinem 41. Geburtstag entgegennehmen. Rouven Schröder folgt am Freitag, der Sport-Vorstand wird 43. „Rouven und ich haben ja jetzt schon den einen oder anderen Geburtstag zusammen erlebt“, meinte Schwarz und kündigte schmunzelnd an: „Wir werden die Mannschaft zum Essen einladen, aber nicht heute, nicht morgen und auch nicht am Samstag.“

Hohe Intensität im Training

Denn zunächst steht ausschließlich das sportliche Geschehen im Vordergrund. Gegen die in der Tabelle nur zwei Zähler zurückliegende Fortuna gilt es den nächsten Schritt zu gehen, um den verpatzten Saisonstart wettzumachen. Dabei soll auch die gute Laune der vergangenen Woche beitragen. „Wenn du mit einem Sieg in die Länderspielpause gehst, ist die Stimmungslage eine ganz andere. Das war deutlich zu spüren. Dennoch lag der Schwerpunkt im Training dabei, Zug zum Tor zu entwickeln sowie eine hohe Intensität und Zweikampfschärfe an den Tag zu legen“, erklärte Schwarz, der nach verbüßter Gelb-Rot-Sperre auf die Trainerbank zurückkehren darf.

Auch der personellen Situation tat die spielfreie Woche gut. Mit den beiden wiedergenesenen Außenverteidigern Aaron Martin und Ronaël Pierre-Gabriel stehen neue Alternativen zur Verfügung. „Ridle Baku und Daniel Brosinski haben das zuletzt sehr gut gemacht“, stellte Schwarz aber klar: „Gerade auf diesen Positionen ist der Konkurrenzkampf sehr hoch.“ dpa