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Fußball Veh-Abschied ohne Wiederkehr / Trainer gelassen

Beierlorzer unbeirrt

Köln.Trainer Achim Beierlorzer hat sich von den Diskussionen über eine mögliche Beurlaubung im Falle einer Derby-Niederlage am Sonntag bei Fortuna Düsseldorf unbeirrt gezeigt. „Es ist kein Endspiel, aber ein ganz, ganz wichtiges Spiel“, sagte der Franke. Die teilweise Panik im Umfeld habe ihn „nicht erreicht, weil ich nur die Überschriften überflogen habe und ein Grund weg positiver Mensch bin“, sagte der 51-Jährige.

Die 2:3-Blamage im DFB-Pokal beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken am Dienstag sei zwar ein „Nackenschlag“ gewesen. „Natürlich ist das frustrierend, weil uns das nicht passieren darf“, sagte Beierlorzer: „Aber wir dürfen uns nicht mit zu negativen Dingen beschäftigen.“ In Einzelgesprächen mit Spielern habe er vielerorts eine Jetzt-erst-recht-Stimmung verspürt: „Diese trotzige Reaktion hat mir sehr gefallen.“

Kölns Geschäftsführer Armin Veh indes hat nach seinem angekündigten Abschied zum Saisonende eine Rückkehr in eine führende Position im Profi-Fußball nahezu ausgeschlossen. „Es kann sein, dass ich dem Fußball erhalten bleibe. Aber nicht in dieser Position“, sagte Veh: „Man kann es nicht ganz ausschließen. Aber ich habe ja auch nicht mehr so viel Zeit. Ich werde nächstes Jahr 59. Da frage ich mich schon, wie soll mein Leben aussehen?“