Fußball

Fußball Mainz 05 am Sonntag gegen RB Leipzig

Beierlorzers klarer Plan

Mainz.Heimspiele gegen den Emporkömmling RB Leipzig waren für den FSV Mainz 05 immer emotionale Höhepunkte. Anfang Mai 2019 schwappte die Laola-Welle durch die Arena, als Jean-Philippe Mateta kurz vor Schluss nach 1:3 zum 3:3 ausglich. Am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) fehlen in der ersten Heimpartie ohne Zuschauer in der FSV-Geschichte der Fußball-Bundesliga die Emotionen auf den Rängen. Trainer Achim Beierlorzer, der zwischen 2014 und 2017 bei den Sachsen arbeitete, hat den Plan für ein gutes Ergebnis. „Wir brauchen Balance, Mut, viel Selbstvertrauen, aber ganz besonders eins: Brutale Maloche.“

Das strenge DFL-Hygienekonzept ist von Profis und Stab längst verinnerlicht. Nach dem Ende der Hotel-Quarantäne müssen sich alle in Eigenregie im häuslichen Umfeld vor dem Corona-Virus schützen. „Alle sind noch einmal auf die Regeln hingewiesen worden“, sagte Beierlorzer. Bisher sind die Tests negativ.

Vertragsgespräche auf Eis

„Am Samstag wird wieder getestet“, erklärte Sportvorstand Rouven Schröder, der wie beim 2:2 in Köln wieder von der Tribüne aus das Spiel beobachten wird. „Da kann ich zumindest mal aufstehen und herumlaufen.“ Der wieder aufgenommene Spielbetrieb ist für Schröder nicht das Zeichen für Vertragsgespräche. Stefan Bell und Daniel Brosinski, deren Verträge in diesem Jahr auslaufen, müssen sich weiter gedulden.

Genau beobachtet haben Beierlorzer und sein Team den Leipziger Auftritt beim 1:1 gegen den SC Freiburg. Der Franke in 05-Diensten aber will die Freiburger Herangehensweise nicht als Blaupause nutzen. „Wir müssen bei uns bleiben, enge Abstände halten und Zweikämpfe gewinnen, um das RB-Spiel zu unterbinden.“