Fußball

Fußball Rummenigge und Hoeneß verurteilen BVB-Fans

Bekenntnis zu Hopp

Archivartikel

München.Nach den Dortmunder Fan-Beleidigungen gegen Dietmar Hopp haben sich die Bosse des FC Bayern mit dem Hoffenheimer Mäzen solidarisiert. „Die ungeheuerlichen und völlig deplatzierten Anfeindungen gegen Dietmar Hopp in deutschen Fußballstadien haben am vergangenen Wochenende einen erschütternden Höhepunkt erfahren. Im Namen des gesamten FC Bayern verurteilen wir die schamlosen Gesänge und Transparente gegen diesen Ehrenmann auf das Schärfste“, erklärten Vereinspräsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Hopp sei ein „absolut untadeliger Charakter. Er hilft selbstlos, er unterstützt zahllose soziale Projekte nicht zuletzt mit großen finanziellen Mitteln. Er setzt sich permanent für Menschen in Not ein, er fördert den Jugendfußball und den Sport im Allgemeinen in seiner Region, er schafft Infrastrukturen für den Nachwuchs. Er hilft, wo man nur helfen kann.“

BVB-Fans hatten im Bundesligaspiel am Samstag zwischen Hoffenheim und Dortmund (1:1) gegen Hausverbote von Anhängern aus ihrem Lager protestiert. Zudem richtete sich der Zorn gegen einen Strafantrag von Hopp gegen mehr als 30 Dortmunder Fans. Der DFB hat Verfahren eingeleitet, wonach unter anderem gegen den BVB nach einem Fadenkreuz-Banner und Schmähgesängen ermittelt wird.

Verheerendes Signal

„Der Fußball muss sich gegen Aggressionen dieser Art solidarisieren. Wir müssen zusammenstehen, um solche Entgleisungen zu unterbinden“, schrieben Hoeneß und Rummenigge. „Es wäre fatal, wenn sich Menschen wie Dietmar Hopp irgendwann aus unserem Sport zurückziehen. Dies wäre ein verheerendes Signal und zudem ein großer Schaden für den Fußball und insbesondere für den Nachwuchs.“ dpa