Fußball

Fußball Karlsruher SC verlängert mit Trainer bis 2021

Belohnung für Schwartz

Archivartikel

Karlsruhe.Kurz vor dem Saisonauftakt hat der Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC ein weiteres positives Zeichen gesetzt. Der Fußball-Traditionsclub verlängerte den Vertrag mit Trainer Alois Schwartz um zwei Jahre bis 2021 und belohnte den Mannheimer damit für die Rückkehr ins Profi-Unterhaus. Die Verlängerung sei die logische Konsequenz aus dem bisherigen Erfolg, sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer. „Er ist mittlerweile hier angekommen.“

Schwartz war Ende August 2017 zum damaligen Drittligisten gekommen, hatte den Aufstieg in die 2. Bundesliga 2018 jedoch in der Relegation gegen den FC Erzgebirge Aue verpasst. In der zurückliegenden Saison kehrte der KSC dann als Tabellenzweiter in die Zweite Liga zurück. Sein bisheriger Vertrag wäre im Sommer 2020 ausgelaufen.

„Ich arbeite sehr, sehr gerne hier. Die Arbeit in diesem Umfeld macht viel Spaß“, erklärte Schwartz. Daher habe man sich schnell auf den neuen Vertrag geeinigt. Im Spiel bei Mitaufsteiger SV Wehen Wiesbaden starten die Badener am Sonntag (15.30 Uhr) in die neue Saison. Für die Partie hat sich nun auch Burak Camoglu, der unter Beschwerden an den Adduktoren litt, fit gemeldet.

Vorfreude auf den Start

Schwarz und Kreuzer haben in den vergangenen Jahren in der 3. Liga eine Mannschaft geformt, die nun um einige vielversprechende Neuzugänge ergänzt wurde und auch eine Etage höher bestehen soll. Die Vorfreude auf den Start ist groß. „Wir haben die letzten zwei Jahre so hart dafür gearbeitet, wieder in dieser Liga zu spielen“, sagte Innenverteidiger Daniel Gordon. Angst vor der geballten Club-Tradition in der Zweiten Liga hat rund um den KSC kaum jemand. „Von den Namen her ist die Liga natürlich mit Stuttgart, Hannover, Nürnberg und Hamburg sehr interessant. Das ist für uns aber kein Grund, zu sagen, der KSC muss sich verstecken“, so Gordon. dpa