Fußball

Fußball-Kreisoberliga VfR erwartet Spitzenreiter FV Hofheim / Alemannen vor Auerbach gewarnt

Bürstadt sieht sich gut gerüstet

Ried.In der Fußball-Kreisoberliga ist der FV Hofheim der erste Tabellenführer der neuen Saison. Der 1911 gegründete Verein setzte ein Ausrufezeichen und schickte die Kicker der TSV Auerbach dank des 7:0-Heimsieges mit leeren Händen in ihre Heimat zurück. Aber was taugt dieser FVH-Erfolg? Bereits am Samstag um 16 Uhr erhalten die Blau-Weißen im Spiel beim VfR Bürstadt Antworten.

„Mit einem Hofheimer Sieg habe ich insgeheim gerechnet. Dass er allerdings so hoch ausfallen würde, nicht“, ist Norbert Krezdorn, der Pressesprecher der Bürstädter voll des Lobes über die Galavorstellung des benachbarten Ligarivalen.

Bereits in der vergangenen Saison sah er die Hofheimer nach ihrem personellen Umbruch auf einem guten Weg. „Und ich bin mir sicher, dass es dort weiter nach oben geht“, so Krezdorn. Dennoch strebt der VfR einen Heimsieg an. „Auch wenn noch einige Spieler fehlen, sind wir personell keineswegs unterbesetzt“, sieht Krezdorn seinen VfR gut gerüstet für die schwere Heimaufgabe. Zugang Besim Reka, der sich zuletzt im Urlaub befand, wird am Samstag möglicherweise noch fehlen.

Mit Remis zufrieden

Seit’ an Seit’ stiegen sie 2015 auf. Die TSV Auerbach und der FC Alemannia Groß-Rohrheim haben sich seitdem in der Kreisoberliga höchst unterschiedlich entwickelt. Mischten die Auerbacher in zwei Spielzeiten die Liga auf, so waren sie in der vergangenen Saison stark im Abstiegskampf verwickelt. Sie schauten neidisch nach Groß-Rohrheim, wo der einstige Underdog FC Alemannia in der vergangenen Runde unerwartet Zweiter wurde. Selbst wenn die Alemannen besser dastehen sollten, als ihr langjähriger Widersacher, werden sie die Begegnung nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Wir lassen uns von der hohen Auerbacher Niederlage in Hofheim nicht blenden“, legt Groß-Rohrheims Vorsitzender Klaus Anthes nicht nur Wert auf die Bodenständigkeit seiner Mannschaft, sondern verweist darauf, dass sein Team in den vergangenen beiden Jahren im Bensheimer Weiherhausstadion schlecht aussah.

Anthes hofft darauf, dass seine Mannschaft in zwei, drei Wochen volle Schlagzahl erreicht hat, wenn alle Akteure auskuriert oder aus dem Urlaub zurück sind. Da Patrick Schmitt, Julian Schüller, Sven Meyer, Jure Vucic, Almedin Besic, Antonijo Besic und Maximilian Menier noch nicht zur Verfügung stehen, wären die Alemannen bereits mit einem Remis zufrieden.

Als Fußballabteilung in einem großen Turnverein hat man es nicht immer leicht. Davon weiß sowohl der TV Lampertheim als auch die Tvgg Lorsch ein Lied zu singen. Dennoch haben der TVL und die Tvgg in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich agiert und auch die innerstädtischen Olympia-Vereine überholt. Wenn sich diese beiden Verein nun im direkten Duell gegenüberstehen, treffen allerdings zwei Verlierer des ersten Spieltages aufeinander.

Den FVH an der Spitze ablösen möchte die FSG Riedrode, die beim VfL Birkenau eine anspruchsvolle aber keineswegs unlösbare Aufgabe vor sich hat. hias