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Fußball Ausstiegsklausel für Sportdirektoren verhindern

Eberl fordert Vertragstreue

Archivartikel

Düsseldorf.Borussia Mönchengladbachs Sportchef Max Eberl ist für ein Verbot von Ausstiegsklauseln für Sportdirektoren. „Meine persönliche Meinung ist ganz klar: Sportdirektoren dürfen in ihrem eigenen Vertrag keine Ausstiegsklauseln haben. Das würde der Unglaubwürdigkeit die Krone aufsetzen“, sagte der 45-Jährige den Onlineportalen „Spox“ und „Goal“. „Sich als leitender Angestellter selbst Klauseln einzubauen, um den Verein bei einem gewissen Betrag wann auch immer verlassen zu können, wäre ein total falsches Signal.“

Sportdirektoren seien für die Nachhaltigkeit und Identität des gesamten Vereins zuständig. „Wenn wir wechseln könnten, ohne mit der Wimper zu zucken, könnte man einem Club richtig Schaden zufügen.“ Eberl, der bei Borussia einen Vertrag bis 2022 hat, wurde in den vergangenen Jahren immer wieder einmal mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. In seinem Vertrag sei keine Ausstiegsklausel, betonte Gladbachs Sportdirektor. „Ich hätte doch nicht dieses Statement abgegeben, wenn ich eine Klausel hätte.“ dpa