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Fußball Petersen und Santamaria in starker Form

Freiburger Hoffnungen

Archivartikel

Freiburg.Christian Streich war voll des Lobes. „Super“, nannte der Trainer des SC Freiburg die aktuelle Form seines Torgaranten Nils Petersen. „Sehr zufrieden“ sei er zudem mit dem Debüt des neuen Mittelfeldspielers Baptiste Santamaria gewesen, erklärte der Coach des Fußball-Bundesligisten nach dem 1:1 gegen den VfL Wolfsburg. Petersen und Santamaria: Der Alte und der Neue. Sie sind nach den Abgängen von Alexander Schwolow, Robin Koch und Luca Waldschmidt die großen Hoffnungsträger beim Sport-Club. Und machten im ersten Heimspiel der Saison Lust auf mehr.

„Sehr gut“ und „sehr schlau“ fand Streich das Tor von Petersen, mit dem er die Freiburger gegen Wolfsburg in der elften Minute in Führung gebracht hatte. Wieder per Kopf. Wieder nach einem ruhenden Ball. Wie schon beim 3:2 in Stuttgart eine Woche zuvor. Nach zwei Spieltagen steht der 31-Jährige bereits bei drei Torbeteiligungen (zwei Treffer, eine Vorlage). 89 Pflichtspieltreffer hat er in seinen knapp sechs Jahren beim SC nun schon erzielt.

Doch Petersen ist in Freiburg nicht nur Knipser, sondern auch Führungsspieler. Er geht voran, ist sich für keinen Zweikampf zu schade. Auch gegen Wolfsburg begeisterte er seinen Trainer wieder mit seinem Engagement. „Er konnte viele Wege gehen“, lobte Streich. Gemeinsam mit Lucas Höler habe Petersen „vorne alles abgearbeitet“.

Vielversprechendes Debüt

Ein paar Meter weiter hinten galt das auch für Neuzugang Santamaria. Rund zehn Millionen Euro zahlten die Freiburger für den zentralen Mittelfeldmann an den französischen Erstligisten SCO Angers. Gleich bei seinem Debüt stand er nun in der Startelf – und deutete an, dass er die Rekordablöse der Badener durchaus wert sein könnte. Der 25-Jährige war mittendrin, lief über zwölf Kilometer, gewann viele Zweikämpfe und gab vier Torschüsse ab.

„Er hat vieles schon gut umgesetzt, ist immer besser ins Spiel gekommen“, sagte Streich. Nur die Krönung seiner Leistung blieb Santamaria in der 64. Minute verwehrt, als sein Schuss nicht im Tor, sondern am Pfosten landete. 

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