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Fußball Dortmund gewinnt gegen Inter Mailand mit 3:2 nach 0:2-Rückstand

Furiose Aufholjagd

Dortmund.Ernüchternder Start, grandioses Ende – Borussia Dortmund hat die schon verloren geglaubte Chance auf das Achtelfinale in der Champions League gewahrt. Dank einer furiosen Aufholjagd in einer berauschenden zweiten Halbzeit gelang dem Team von Trainer Lucien Favre am Dienstagabend nach einem 0:2-Rückstand zur Pause gegen Inter Mailand noch ein verdientes 3:2. Der überragende Doppel-Torschütze Achraf Hakimi (51./77.) und Julian Brandt (64.) sorgten für die kaum für möglich gehaltene Wende.

Vor 66 099 Zuschauer im ausverkauften Signal Iduna Park hatte es vor der Pause noch nach einer weiteren Lehrstunde für die Dortmunder wie beim 0:2 im Hinspiel vor zwei Wochen ausgesehen. Lautaro Martinez (5.) und Matias Vecino (40.) brachten die Italiener scheinbar sicher in Front. Doch dann gingen sie im BVB-Rausch unter.

Zunächst fehlerhaft

Für die hoch motivierte Borussia begann das Spiel mit einer herben Ernüchterung. Nach Fehlern von Manuel Akanji und Mats Hummels war der pfeilschnelle Martinez zur Stelle und brachte die Italiener wie schon im Hinspiel mit 1:0 in Führung. Anders als nach dem Rückstand im ersten Spiel gegen Inter zeigte der BVB eine positive Reaktion und versuchte, den abwehrstarken Gegner unter Druck zu setzen.

So bot sich dem erneut als zentralen Stürmer eingesetzten Mario Götze in der 18. Minute die Chance zum Ausgleich. Doch der Abschluss des Weltmeisters von 2014 war zu schwach, um Inter-Keeper Samir Handanovic zu bezwingen.

Die Dortmunder agierten mit schnellem Kombinationsspiel, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Doch das gelang gegen die cleveren Italiener zunächst zu selten. In der 40. Minute kassierten die Westfalen den nächsten Schlag. Nach einem Konter ließ Vecino BVB-Keeper Bürki keine Chance.

Wie verwandelt kamen die Dortmunder aus der Kabine. Vor allem im körperlichen Bereich zeigten sie eine andere Präsenz und brachten die bis dahin sattelfeste Abwehr der Italiener mächtig ins Wanken. Vor allem Hakimi wirbelte die Inter-Deckung durcheinander. Nach Vorarbeit von Götze traf er (51.) erstmals. Dabei blieb es nicht: Brandt (64.) sorgte für den Ausgleich. Auch dann ließ der BVB nicht nach. Und es war wieder Hakimi (77.), der das Happy End perfekt machte.

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