Fußball

Fußball Holstein Kiel überrascht Braunschweig / Koblenzer Hoffnung stirbt früh

Gladbach tut sich schwer

Berlin.Borussia Mönchengladbach hat mit viel Mühe die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Der Fußball-Bundesligist setzte sich am Freitag nach Rückstand noch 2:1 (0:1) gegen Rot-Weiss Essen durch. Im Zweitliga-Duell zwischen Holstein Kiel und Eintracht Braunschweig setzten sich die Gastgeber 2:1 (0:0) durch. Dresden hatte beim 3:2 (1:1) gegen den Regionalligisten TuS Koblenz auswärts viel Mühe und musste eine turbulente Schlussphase überstehen. Für Bayer Leverkusen hieß es gegen Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC Nachsitzen in der Verlängerung.

RW Essen - Mönchengladbach

Mit viel Kampf und etwas Glück nahmen die Gladbacher ihre Auftakthürde an der Essener Hafenstraße. Jonas Hofmann (79. Minute) und Raffael (82.) erzielten die entscheidenden Tore für die Borussia. Benjamin Baier hatte Essen zuvor in Führung gebracht und in der 29. Minute für Riesenjubel und zwischenzeitliche Hoffnung auf eine Pokalsensation bei den Fans der Gastgeber gesorgt.

Holstein Kiel - ET Braunschweig

Im Duell der Zweitligisten setzte sich der Gastgeber durch. Nachdem Ken Reichel in der ersten Spielhälfte noch die große Chance zum Braunschweiger 1:0 per Foulelfmeter vergeben hatte, schoss Christoffer Nyman die Eintracht kurz nach dem Seitenwechsel in Front (48.), Dominick Drexler (71.) glich per Foulelfmeter aus. Zuvor hatte der Braunschweiger Joseph Braffo die Rote Karte gesehen (70.). In Überzahl drehte Kiel das Spiel: Marvin Ducksch traf zum 2:1 (77.)

TuS Koblenz - Dynamo Dresden

Vor dem Erreichen der zweiten Runde musste Dynamo harte Arbeit leisten. Dejan Bozic (6.) brachte die Gastgeber, die ihr Heimspiel wegen Umbaumaßnahmen im eigenen Stadion im 430 Kilometer entfernten Zwickau austragen musste, früh in Führung. Erich Berko (11.) und Philip Heise (49.) drehten die Partie für den Zweitligisten. In den ereignisreichen Schlussminuten glich zunächst Dimitrios Popovits (80.) aus, ehe Aias Aosman (84.) Dresden erneut nach vorne schoss. Eine Minute später verhinderte Dynamo-Torwart Markus Schubert mit einem parierten Foulelfmeter von Andreas Glockner das 3:3. dpa