Fußball

Fußball Darmstadt 98 erwartet den FC St. Pauli

Grammozis erwartet eine Reaktion

Darmstadt.Nach dem verpatzten Neustart des Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98 beim 0:2 in Karlsruhe erwartet Trainer Dimitrios Grammozis eine Reaktion seiner Mannschaft. „Die Spieler waren sehr selbstkritisch und haben eingesehen, dass es auf diese Art sehr schwierig ist, in der Liga Punkte zu holen“, sagte der Lilien-Coach. An diesem Samstag kommt der FC St. Pauli ans Böllenfalltor.

Dass Mittelfeldspieler Victor Pálsson unter der Woche den Auftritt in Karlsruhe scharf kritisiert und als „nicht akzeptabel“ bezeichnet hatte, wertete Grammozis grundsätzlich als ein gutes Zeichen. Zugleich warnte er jedoch vor überhöhten Erwartungen. „Wir sind hier nicht in einem Bereich, wo wir das abliefern, was die Leute gerne sehen würden. Es geht um Punkte, um wichtige Punkte.“

Im Training unter der Woche habe seine Mannschaft jene Energie gezeigt, die sie in Karlsruhe habe vermissen lassen. Aber auch im Spiel müssten sich die Spieler „noch mehr pushen, sich unterstützen, auch mal verbal anmachen – im Positiven wie im Negativen“.

Manu wieder fit

Gegen St. Pauli ist der Einsatz von Matthias Bader fraglich. Der Außenverteidiger hatte bereits gegen Karlsruhe wegen muskulärer Beschwerden passen müssen. Weiter fehlen die Langzeitverletzten Mathias Wittek und Immanuel Höhn. Dagegen ist Offensivspieler Braydon Manu wieder fit und laut Grammozis eine Option für den Kader.

Angesichts von nun drei Spielen innerhalb von sechs Tagen freut sich der Coach über die Option, derzeit fünf Spieler auswechseln zu dürfen. Zudem prüfe er, wo er im Team zur besseren Belastungssteuerung rotieren könne. d