Fußball

Fußball-Aufstiegsrunde 0:2 im ersten Duell mit Freiburg

Heddesheim droht das schnelle Aus

MANNHEIM.Die Fußballer von Fortuna Heddesheim stehen nach dem ersten Spiel in der Aufstiegsrunde zur Oberliga Baden-Württemberg mit dem Rücken zur Wand – mal wieder. Die Mannschaft von Trainer Rene Gölz unterlag am Samstag vor 500 Zuschauern auf eigenem Platz dem Freiburger FC mit 0:2 (0:0). Am Mittwoch (18.30 Uhr) steigt das Rückspiel bei den Breisgauern, die alle Trümpfe in der Hand haben.

Gölz nahm die Niederlage gefasst auf: „Der Sieg der Freiburger geht in Ordnung. In der ersten Halbzeit war ich mit dem Spiel meiner Mannschaft zufrieden. Die zweite Hälfte war schwach, in der Offensive hat es gefehlt.“

Die erste Chance hatte Heddesheim, doch Dennis Lodato kam nach einer scharfen Flanke von Izzedine Noura einen Schritt zu spät (2.). In der Folge bestimmten die favorisierten Breisgauer das Spiel, die Fortuna stand in der Defensive aber gut und setzte selbst im Angriff Akzente: Ein Kopfball von Enis Baltaci strich knapp am Freiburger Kasten vorbei (19.). Der FFC hatte noch eine Chance vor der Pause, doch Fortuna-Keeper Alexander Jäger war bei einem Freistoß auf dem Posten (44.).

Fortuna harmlos in der Offensive

Im zweiten Abschnitt drückten die Südbadener die Heddesheimer immer mehr in die eigene Hälfte. Mike Enderle scheiterte noch am guten Jäger im Fortuna-Tor (56.) Die Freiburger Führung in der 63. Minute durch Ivan Novakovic war aber verdient. Die Fortuna schaffte es auch danach nicht, sich Tormöglichkeiten zu erspielen. „In der zweiten Hälfte konnten wir keine guten Aktionen mehr setzen“, monierte Gölz.

In der Schlussminute legte Fortuna-Kapitän Marcel Höhn Freiburgs Torjäger Marco Senftleber im Sechzehner. Den fälligen Elfmeter versenkte der Gefoulte selbst zum 2:0. Kurz danach war Schluss und die Stimmung bei der Fortuna gedämpft. Damit sieht es wohl so aus, dass die Heddesheimer zum dritten Mal in Folge an den Freiburgern in der ersten Aufstiegsrunde zur Oberliga scheitern werden.

Der Freiburger Coach Ralf Eckert sagte: „Wir haben Mittelfeldpressing statt Angriffspressing gespielt, um dem Gegner nicht ins offene Messer zu laufen. Der Sieg war verdient, die Ausgangslage mit einer Zwei-Tore-Führung ist super für das Rückspiel, doch ein Selbstläufer gegen diese Heddesheimer wird es sicher nicht.“

Heddesheim: Jäger – Malanga, Heinrich, Baltaci (80. Heins), Lodato (68. Özdemir), Lerchl, Ilhan (72. Schmidt), Höhn, Noura, Nsowah, Malchow. bol