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Heidenheim-Coach als Busfahrer

Archivartikel

Heidenheim.Für seinen Einsatz als Busfahrer wurde Heidenheims Trainer Frank Schmidt nicht belohnt. Beim Neustart der 2. Fußball-Bundesliga hatte sich der 46-Jährige selbst ans Steuer gesetzt und einige seiner Spieler ins Stadion des VfL Bochum gefahren. Mit einer starken Leistung bedankte sich seine Mannschaft dafür allerdings nicht – im Gegenteil: Der Coach musste sich im Stadion anschauen, wie sein Team klar mit 0:3 gegen Bochum verlor und im Aufstiegsrennen einen herben Rückschlag kassierte.

„Wir sind mit Kleinbussen mit maximal vier Spielern gefahren“, hatte Schmidt die besondere Maßnahme bei Sky erklärt: „Da hat es keinen Sinn gemacht, wen dazuzuholen. Und da wir alle den Führerschein haben, haben wir gesagt, wir machen das selbst. Und wir sind gut und sicher in Bochum angekommen.“ Die Regeln in der Coronavirus-Krise erfordern eben Kreativität.