Fußball

Fußball 1:1-Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg

Hertha tritt auf der Stelle

Archivartikel

Berlin.Bruno Labbadia klatschte seine Hertha-Spieler ab, auch wenn er weiter auf seinen 100. Sieg als Bundesliga-Trainer warten muss. Gegen seinen Ex-Club VfL Wolfsburg reichte es für den Berliner Coach beim Debüt von Arsenal-Leihgabe Mattéo Guendouzi nur zu einem 1:1 (1:1).

Matheus Cunha (6. Minute) brachte die Hertha am Sonntagabend beim Geisterspiel im Olympiastadion früh in Führung. Ridle Baku (20.) gelang der Ausgleich. Die Berliner sind trotz ihrer großen Ambitionen somit seit fünf Spielen sieglos, in Heimspielen weiter ohne dreifachen Punktgewinn und haben als Tabellen-14. nur zwei Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang.

Stark trotzig

„Die letzten zwei Spiele haben wir gezeigt, dass wir jeden schlagen können, wenn wir gut arbeiten“, sagte Niklas Stark im TV-Sender Sky trotzdem und befand: „Wir sind eine neue Mannschaft, wir müssen uns erst selber finden.“

Die Wolfsburger erwiesen sich mit dem fünften Unentschieden im sechsten Saisonspiel der Fußball-Bundesliga erneut als echte Remis-Experten und rangieren auf Platz zehn. „Wir haben auswärts einen Punkt mitgenommen, das ist okay. Insgesamt ist es gerecht“, sagte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke und meinte: „Mit dem Punkt müssen wir zufrieden sein.“

Lange hatten Labbadia und sein Wolfsburger Trainer-Nachfolger Oliver Glasner vor dem Anpfiff im praktisch leeren Olympiastadion geplauscht. Seine besondere Verbindung zu der nun von Glasner betreuten Mannschaft hatte der Hertha-Coach zuvor schon kundgetan. Ein Wiedersehen mit Maximilian Arnold gab es nicht. Der Mittelfeldmann fehlte wegen der bevorstehenden Geburt seines zweiten Kindes. Xaver Schlager rückte dafür ins VfL-Team. Labbadia ließ seine Startelf im Vergleich zum 1:2 in Leipzig unverändert. Guendouzi saß nach auskurierter Corona-Infektion auf der Bank, kam aber nach 57 Minute. dpa

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