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Fußball Sieg über Dresden – KSC glückt perfekter Start

Hofmann, der „Ochse“

Archivartikel

Karlsruhe.Ein Mann der großen Worte ist Stürmer Philipp Hofmann vom Karlsruher SC nicht. Der gebürtige Sauerländer, der seit Saisonbeginn an der Seite von Marvin Pourié angreift, lässt lieber Tore sprechen. „Es war wichtig, vor der Halbzeit noch einmal den Ausgleich zu machen. Das war eine super Antwort“, kommentierte der 1,96 Meter große Hüne sein Tor zum 1:1 in der dritten Nachspielminute der ersten Hälfte. Damit egalisierte er den nur 60 Sekunden drohenden Pausen-Rückstand. Trainer Alois Schwartz stufte ihn später als „wichtigsten Treffer“ beim 4:2 (1:1)-Sieg des Aufsteigers gegen Dynamo Dresden ein.

Vier seiner sechs Tore hat der Zweitliga-Aufsteiger in den ersten beiden Partien nach Standardsituationen erzielt. Drei der sechs Treffer erzielte Hofmann. „Wir haben viele Ochsen in unserer Mannschaft. Das muss eine Waffe sein in dieser Saison“, befand der Torschütze. KSC-Coach Schwartz hatte den 26-Jährigen, den es wie einst seinen Sturmpartner Pourié irgendwann nach England verschlug, schon lange auf dem Radar. „Er hat eine extreme physische Präsenz. Er gewinnt auch nicht jeden Zweikampf, aber an ihm muss man sich richtig aufreiben“, sagte Schwartz.

Auch nach dem Seitenwechsel war es Hofmann, der für die Entscheidung zugunsten des KSC sorgte. Zunächst zwang er mit seiner Flanke Dresdens Dzenis Burnic zum Eigentor (60.). Sieben Minuten später dann schoss der Stürmer das 3:1. Selbst die Tatsache, dass vor dem KSC kein Zweitliga-Aufsteiger seit acht Jahren die ersten beiden Spiele gewonnen hat, lässt Hofmann emotional nicht abheben. „Das Ziel ist der Klassenerhalt. Und das wird sich auch nicht ändern, wenn wir jetzt fünf Spiele hintereinander gewinnen“, sagt er. dpa