Fußball

Fußball Wanitzek trifft zweimal für den KSC und schießt Eigentor

Kurioser Dreierpack

Archivartikel

Karlsruhe.Sechs Treffer auswärts erzielt, davon zwei ins falsche Tor befördert: Ein Spiel wie das 4:2 (3:1) des Karlsruher SC bei den Würzburger Kickers hat auch Marvin Wanitzek in seiner Karriere bisher noch nicht erlebt. Vor allem, weil dem Mittelfeldmotor des KSC in der ersten Spielhälfte ein Hattrick der besonderen Art gelungen war. „Es war mein erster Doppelpack. Es war aber auch mein erstes Eigentor“, sagte er über seinen kuriosen Dreierpack.

Mit seinem vierten Saisontreffer hatte er Benjamin Gollers (12.) frühe Führung zunächst ausgebaut (28.), kurz darauf aber einen Schuss von Würzburgs David Kopacz (32.) ins eigene Tor gelenkt. „Der Ball ist abgerutscht, das waren Bruchteile von Sekunden. Aber wieso sollte ich meinen Fuß weghalten? Vielleicht steht da einer hintendran und macht ihn rein“, sagte Wanitzek.

Mit Herzblut dabei

Dass er dafür den einen oder anderen Spruch in der Kabine einstecken musste, nahm er gelassen hin. Schließlich gelte es immer „zu versuchen, das Tor mit deinem eigenen Leben zu schützen“. Mit einem Kracher aus 25 Metern (44.) bügelte er sein Malheur zudem kurz vor der Pause wieder aus. Der kuriose Hattrick war perfekt.

Nicht aufgeben, sondern immer weitermachen. Das zeichnet derzeit sowohl Wanitzek als auch die gesamte Mannschaft der Badener aus. „Er verkörpert ohnehin ein Stück weit den KSC. Er ist immer mit Herzblut dabei. Er ist ein extrem torgefährlicher Spieler“, lobte Trainer Christian Eichner. 

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