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Mainz: 360 Minuten ohne eigenes Tor

Mainz.Langsam ist Sandro Schwarz als Psychologe gefragt. Vier Spiele oder 360 Minuten ist der FSV Mainz 05 nach dem 0:0 am Samstag gegen Hertha BSC Berlin ohne eigenen Treffer. Insgesamt schossen die Rheinhessen in sieben Bundesligapartien nur vier Tore. 22 Torschüsse bilanzierte die Spielstatistik gegen die Berliner – wieder ohne Ertrag. Das nagt am Selbstvertrauen des stürmenden Personals. „Wir müssen geduldig bleiben. Wir müssen den Jungs Erfolgserlebnisse im Training schaffen“, sagte der 39-jährige Cheftrainer.

Zum Schwarzsehen hat Schwarz bei neun Punkten keinen Grund, wenngleich die Tordifferenz von 4:4 außergewöhnlich ist. Mainz stellt die beste Abwehr der Liga, aber auch den schwächsten Angriff. Es fehlt die Präzision, die Kaltschnäuzigkeit, vielleicht die Qualität. „Den Offensivgedanken, den wir mit zwei Stürmer plus Zehn hatten, und trotzdem den Laden hinten zusammen zu halten, das zeichnet uns aus“, lobte Schwarz. Dafür erhielt er Zuspruch von Kapitän Stefan Bell: „Es gibt uns ein gutes Gefühl, dass wir hinten so stabil sind. Wir haben den Gegner sehr weit von unserem Tor weggehalten.“ dpa