Fußball

Fußball 05er stören sich nicht an einem Rückstand und klettern nach 3:1 vorerst auf Rang 13

Mainz lässt Köln hinter sich

Archivartikel

Mainz.Mit einer Energieleistung und einem Traumtor von Robin Quaison hat der FSV Mainz 05 die Abstiegsplätze in der Fußball-Bundesliga verlassen. Die Mannschaft von Trainer Sandro Schwarz siegte am Freitagabend im Kellerduell mit Aufsteiger 1. FC Köln 3:1 (1:1), schob sich durch den dritten Saisonerfolg zum Auftakt des neunten Spieltages in der Tabelle am Rivalen aus der Domstadt (8) vorbei und belegt zumindest für eine Nacht den 13. Platz. Vor 31 999 Zuschauern brachte Simon Terodde die Kölner in der 14. Minute in Führung, die der starke Jean-Paul Boëtius (21.) ausglich. Quaison (57.) brachte mit seinem fulminanten Schuss die Mainzer auf die Siegerstraße, ehe Levin Öztunali alles klar machte (82.).

„Wir müssen liefern“, hatte der Mainzer Trainer Sandro Schwarz gefordert. Doch zunächst lieferte Köln. Schon in der vierten Minute jubelte der FC-Anhang nach einem Tor von Florian Kainz. Doch Schiedsrichter Frank Willenborg spielte nicht mit. Louis Schaub hatte bei dem vorangegangenen Schuss von Terodde im Abseits gestanden. Zehn Minuten später war es dann aber doch passiert. Nach Zuspiel von Kingsley Schindler bewies Terodde mit einem strammen Schuss seine Torjägerqualitäten. Der Treffer war zugleich der Weckruf für die Gastgeber, die bereits im Gegenzug die große Chance zum Ausgleich hatten. Einen Schuss von Boëtius parierte Kölns Keeper Timo Horn aber großartig (15.). Der Schlussmann, der bereits in der C-Jugend 2002 zum FC kam, bestritt am Freitag sein 250. Pflichtspiel für die Rheinländer.

In einem flotten Spiel übernahmen fortan die Mainzer die Spielkontrolle und glichen aus (21.). Der zweite Durchgang begann wie der erste – mit einem Kölner Übergewicht. Das Tor erzielte jedoch Mainz: Quaison hämmerte den Ball aus gut 20 Metern ins Tor. Die Mainzer hatten aber auch Glück, dass es keinen Elfmeter für Köln gab. Eine Flanke von Schindler traf den abgespreizten Arm von Moussa Niakhaté – Willenborg ließ trotz TV-Studium weiterspielen (63.). So liefen die Kölner vergeblich dem Rückstand hinterher, auch die Hereinnahmen des Ex-Mainzers Cordoba und von Modeste änderten nichts mehr. Stattdessen entschied Öztunali die Partie. dpa