Fußball

Fußball Beim Karlsruher SC kriselt es

Mit Sorgen in die Pause

Archivartikel

Karlsruhe.Die Länderspielpause kommt für den Karlsruher SC zur richtigen Zeit. Denn für Trainer Alois Schwartz gibt es einige Themen – defensiv wie offensiv. Auf den zunächst guten Start mit zwei Siegen folgten für den Aufsteiger in der 2. Fußball-Bundesliga drei Niederlagen in Serie, zuletzt das 0:3 am Sonntag beim VfL Osnabrück. Noch sind die Badener als Tabellenzehnter in einer vergleichbar sicheren Position – im Falle von Niederlagen gegen die beiden ehemaligen Clubs von Trainer Schwartz, den SV Sandhausen und den 1. FC Nürnberg, könnte sich das aber schnell ändern.

Die drei Gegentore in Osnabrück entstanden nach vermeidbaren Fehlern in der Defensive, von denen sich die Mannschaft aus dem Konzept bringen lies. Dabei zählt die Stabilität in der Abwehr eigentlich zu den Stärken des Vereins. „Das hat den KSC letzte Saison ausgemacht und auch am Anfang dieser Saison. Jetzt ist es uns etwas abgegangen. Daran gilt es zu arbeiten, weil das die Basis ist, um in der Liga zu bestehen“, sagte Mittelfeldmann Lukas Fröde.

Er und seine Mitspieler reagierten sensibel auf den Trend. „Das ist ein bisschen unerklärlich. Nach einer Standardsituation für den Gegner wird es plötzlich unruhig“, sagte Flügelstürmer Marc Lorenz. Erklärungen für den „gebrauchten Tag“ seiner Mannschaft fand er nicht, wohl aber einen Lösungsansatz.

„Wir werden nie verhindern, dass der Gegner eine Chance hat. Wenn das so ist, müssen wir das abschütteln, unser Spiel weiterspielen und uns nicht beeindrucken lassen“, forderte er. 

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