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Fußball Der brasilianische Superstar von Paris Saint-Germain überzeugt vor dem französischen Supercup in China durch Einsatz

Neymar zeigt sich bei bester Laune

Archivartikel

Shenzhen.Vom anhaltenden Wechseltheater ist Neymar nichts anzumerken. Bestens gelaunt steht der brasilianische Superstar von Paris Saint-Germain vor dem französischen Supercup im chinesischen Shenzhen auf dem Platz und überzeugt durch Einsatz. „Neymar ist in einer Top-Verfassung, seine Laune ist sehr gut“, sagte Trainer Thomas Tuchel am Freitag. Auch wenn er wegen einer Sperre gegen Pokalsieger Stade Rennes nicht eingesetzt werden kann, dreht sich bei Frankreichs Fußball-Meister gerade alles um den 27-Jährigen.

Seit Wochen wird spekuliert, dass der Offensivstar Paris noch in diesem Sommer verlassen könnte. Er wolle zurück zum FC Barcelona, von Tauschgeschäften ist in Medienberichten die Rede, auch Real Madrid sei ein Thema, heißt es. „Wir haben nach wie vor kein konkretes Angebot vorliegen“, teilte PSG zuletzt mit. Tuchel werde Neymar integrieren, solange er noch sein Spieler ist. Gegen Rennes fehlt er, weil er sich in der Vorsaison nach der Finalniederlage gegen den Club zu einem Faustschlag gegen einen Fan hinreißen ließ. Die Liga sperrte ihn nach dieser unnötigen Aktion für drei Spiele. „Wir müssen uns auf diesen Titel konzentrieren“, sagte Tuchel, der in der chinesischen Metropole auf Nationalspieler Julian Draxler verzichten muss. Für Paris geht es um Revanche, denn im Pokalendspiel gab es gegen Rennes überraschend eine bittere 5:6-Niederlage im Elfmeterschießen. „Wir werden mit der maximalen Intensität spielen. Wir werden alles tun, um zu gewinnen“, sagte Stürmer Kylian Mbappé.

Im Testspiel gegen den Sydney FC stand zuletzt Nationalkeeper Kevin Trapp im Tor der Pariser. Ob der 29-Jährige aber weiter bei PSG bleibt, ist offen. Eintracht Frankfurt bemüht sich weiterhin um eine feste Verpflichtung Trapps, der in der Vorsaison an die Hessen ausgeliehen war. „Für uns gibt es eine Deadline, bis wann eine Entscheidung fallen muss. Kevin weiß Bescheid“, sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic. Die letzten Gespräche seien „sehr gut“ gewesen: „Ich hoffe, dass es bald vorbei und er dann zurück ist.“ Paris betreibt in Asien intensiv Werbung in eigener Sache. Neben Neymar wird auch Mbappé von den Chinesen besonders verehrt. dpa