Fußball

Fußball Spieler gründen Interessenvereinigung

Profis fordern Mitsprache

Archivartikel

Duisburg.Die Vereinigung der Vertragsfußballspieler (VDV) bewertet den neuen Zusammenschluss von Profis aus den drei Ligen und der Frauen-Bundesliga positiv und hofft auf eine Zusammenarbeit. „Unser Ziel ist es, die Spielerrechte weiter zu stärken und den aktiven Spielern die Möglichkeit zu geben, sich selbst stärker mit ihren Meinungen einzubringen. Vor diesem Hintergrund ist es grundsätzlich sehr zu begrüßen, dass aktive Spieler nun verstärkt bereit sind, sich einzubringen“, sagte VDV-Vizepräsident Carsten Ramelow.

Freiburgs Trainer Christian Streich begrüßte die Gründung ebenfalls. „Es ist gut, wenn sie sich organisieren und positive Ziele damit verfolgen. Politisches Engagement ist eine Grundvoraussetzung einer funktionierenden Demokratie“, sagte Streich: „Man muss es begrüßen und gut finden.“ Wenn es Interessensvertretungen für Arbeitnehmer gebe und zum Austausch zwischen Spielern und Vereinen komme, sei es grundsätzlich positiv zu bewerten, sagte Streich.

Nach Informationen des „Kicker“ gehören zur neuen Interessenvertretung unter anderem Weltmeister Mats Hummels von Borussia Dortmund, Sven Bender von Bayer Leverkusen und Alexandra Popp vom VfL Wolfsburg. Sie wollen dafür sorgen, dass Spieler bei zukünftigen Entscheidungen von den Clubs und der Deutschen Fußball Liga DFL einbezogen werden. dpa

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