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Fußball Bibliser D-Ligist schraubt nach fünf schmerzhaften Abgängen die Ziele herunter

Realismus bei Birlikspor

Archivartikel

Biblis.Mit der abgelaufenen Saison waren die Verantwortlichen von Birlikspor Biblis zufrieden. Nach dem Abstieg aus der Kreisliga C ist es dem Verein gelungen, in der D-Liga wieder Boden unter die Füße zu bekommen.

Gerne hätten die Bibliser den Aufstieg angepeilt, doch letztlich wurde nur der dritte Tabellenplatz erreicht. Schade, denn am 8. März im Auswärtsspiel gegen den späteren Meister Olympia Lorsch II zeigten die Bibliser, zu was sie fußballerisch in der Lage sind und siegten mit 1:0. Danach aber wurde die Saison abgebrochen, Birlik blieb Dritter.

Samedin Tela vom Birlik-Spielausschuss würde sich freuen, wenn in der kommenden Saison, in der nun zweigeteilten Kreisliga D, einen solchen dritten Rang wiederholen zu können. Aber er hegt große Zweifel, ob es noch einmal zu einer vorderen Platzierung reicht. „Wir haben fünf wichtige Abgänge. Das wird nicht gerade einfach“, rechnet Tela mit einer schweren Saison.

Auch Torwart Karakaya weg

So musste er zur Kenntnis nehmen, dass Parf Ghuncha Gil zurück zur SG Waldesruh/Waldhorn Lampertheim ging. Gbandi Tchapo hingegen wechselte zur TuS Weinheim. Auch auf der Torhüterposition musste Birlikspor Biblis einen wichtigen Mann ziehen lassen, denn Oguzhan Karakaya zog es ebenso wie Firat Avci und Yosef Famos zu Türkspor Mannheim.

Diesen Abgängen stehen keine Zugänge gegenüber. So gibt sich auch der Vereinsvorsitzender Erdal Celik recht bescheiden, was die Erfolgsaussichten von Birlik in der kommenden Saison anbelangt: „Wir wollen in dieser Saison einfach nur ein bisschen Fußball spielen. Oben mitmischen werden wir wohl nicht.“

Sowohl Celik wie auch Tela bedauern, dass der Ball bei ihrem Verein in den vergangenen Monaten kaum rollte. „Corona hat uns doch ein wenig aus der Bahn geworfen“, sagen beide unisono. Um fit für die kommende Runde zu sein, wollen die Bibliser in diesen Tagen endlich mit dem Training beginnen. „Das könnte etwas knapp werden. Aber wir wollen alles daran setzen, am 6. September mit dem Heimspiel gegen die SG Waldesruh/Waldhorn gut in die neue Runde zu starten“, ist Tela nach wie vor überzeugt, über eine spielstarke Mannschaft zu verfügen. Trainer bleibt sein Sohn Juni Tela. Der 39 Jahre alte Übungsleiter geht in seine zweite Saison beim 1992 gegründeten Sport- und Kulturverein. hias

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