Fußball

Fußball Meister Bayern steckt sich weiter hohe Ziele

Rekordjäger bleiben gierig

Archivartikel

München.Beim Meister-Menü stießen die Bayern-Stars blendender Laune auf Titel und Rekorde an. Nach der nächsten Tor-Show von Robert Lewandowski lauschten Hansi Flick & Co. im Logenbereich der Allianz Arena vor dem Start in zwei freie Tage gerne den Lobesreden von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Herbert Hainer. „Ihr habt eine großartige Saison gespielt und insbesondere eine Rückrunde, wie wir sie eigentlich bei Bayern München noch nie erlebt haben. Das war ein neuer Rekord“, sagte Rummenigge und hob „total happy“ sein Rotweinglas.

Durch das 3:1 gegen den SC Freiburg haben die Münchner weiter die 100-Tore-Marke im Blick, doch weitaus mehr treiben die Aussichten auf Double oder Triple an. „Wir sind gierig, wollen weiter gierig bleiben“, sagte der entschlossene Kapitän Thomas Müller. „Es ist nicht die Schale, für die wir spielen, sondern wir spielen, um am Ende oben zu stehen, um die Besten zu sein“, sagte Müller nach seinem 350. Spiel in der Fußball-Bundesliga.

Heynckes-Marke im Blick

Der 30-Jährige zeigte sich auch ohne Tor zum Jubiläum beim Treffen im kleineren Kreis bester Laune. Wie auch der lachende Flick. Der 55-Jährige würde bei einem weiteren Sieg am Samstag bei der Feier mit der Meisterschale in Wolfsburg den Rückrundenrekord von Jupp Heynckes aus dem Triple-Jahr einstellen. Dazu lockt ein Tor-Kunststück, denn nur die Gerd-Müller-Bayern der Saison 1971/72 übertrafen mit 101 Treffern die Hunderter-Marke. Aktuell sind es 96 Tore.

„Wir haben noch einiges vor in dieser Saison. Wir sind jetzt erstmal Meister geworden. Wir wollen natürlich beim Zwischenziel DFB-Pokal erfolgreich sein“, sagte Flick zwei Wochen vor dem Endspiel im Berliner Olympiastadion gegen am Wochenende schwächelnde Leverkusener. „Und dann kommt nochmal ein Ziel, für das wir sehr fokussiert arbeiten müssen.“ Um den Henkelpott der Champions League kämpft der „Riese“ FC Bayern, wie ihn Freiburgs Trainer Christian Streich nannte, im August in Lissabon. dpa

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