Fußball

Fußball-B-Liga FSG-Reserve hui, SG Lampertheim und FVH pfui

Ried-Clubs neigen zu Extremen

Archivartikel

Ried.Vier Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet des Südhessen Morgen spielen in dieser Saison in der Kreisliga B. Die SG Hüttenfeld ist die einzige davon, die sich im Tabellenmittelfeld bewegt. Die anderen drei Teams neigen zu Extremen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Auerbach – FSG Riedrode II

Da ist an vorderster Stelle die zweite Mannschaft der FSG Riedrode zu nennen. Ohnehin als Geheimfavorit gehandelt, legte die Elf von Andreas Zinke einen Start Maß hin und gewann alle ihre fünf Spiele. „Wir sind stolz auf das Erreichte und es wird uns anspornen, weiter oben zu bleiben“, sagt Fabian Kreiling vom Ried-roder Spielausschuss. Blickt er auf den jüngsten 6:4-Auswärtserfolg bei Kellerkind FSV Blau-Weiß Rimbach zurück, so darf er seine Mannschaft allerdings nicht über den grünen Klee loben. Nach der frühen 2:0-Führung im Weschnitztal versäumte es die Riedroder Mannschaft nämlich, schnell die Entscheidung herbeizuführen. „Wir haben es noch einmal richtig spannend gemacht. Das wäre vermeidbar gewesen. Insgesamt haben wir die schlechteste Saisonleistung unserer Mannschaft gesehen“, ging Kreiling mit seiner Elf hart ins Gericht.

Ihm ist bewusst, dass sich solche Missetaten nicht wiederholen dürfen. „Wenn wir am Sonntag bei der zweiten Mannschaft der TSV Auerbach spielen, treffen wir auf einen Gegner ganz anderen Ausmaßes. Das hat schon der Auerbacher 10:0-Erfolg gegen die Sportvereinigung Affolterbach gezeigt“, erwartet Kreiling im Bensheimer Weiherhausstadion eine schwere Aufgabe. Dabei verweist er auf den großen Auerbacher Kader. In personeller Hinsicht bieten sich Trainer Zinke zwar gute Alternativen, jedoch muss er auf die Urlauber Julien und Maurice Gündling sowie Marc Alberstadt verzichten.

Kirschhausen – SG/Oly. Lamperth.

Am Tabellenende fristen hingegen zwei Ried-Mannschaften ein trauriges Dasein. Sowohl der FV Hofheim als auch die SG Olympia/VfB Lampertheim haben nicht einen Zähler auf die Habenseite gebracht. Zwar hat die Spielgemeinschaft nach dem Spielabbruch am 6. September gegen Rimbach und den dem Corona-Verdacht eines Spielers geschuldeten Spielabsagen erst eine Begegnung bestritten, doch die ging mit dem 1:8 bei der zweiten Mannschaft der Spielvereinigung Fürth gründlich in die Hose.

„Obwohl Fürth keine Übermannschaft ist, war deutlich zu erkennen, dass sie voll im Saft steht. Uns hingegen hat die Spielpraxis gefehlt“, blickt SG-Sportausschussvorsitzender Patrick Andres voller Wehmut auf die Auswärtsbegegnung zurück, bei der ihm nichts anderes übrigblieb, als seiner Mannschaft eine „katastrophale Leistung“ zu bescheinigen.

Und der erste Lampertheimer Saisonsieg liegt am Sonntag nicht unbedingt in der Luft. „Wir spielen beim SV Kirschhausen, der sich bislang unter Wert verkauft hat. Das wird ein ganz heißes Pflaster“, sagt Andres, der den Ausfall von Yannick Schmitz und Semi Yücel, die beide aus privaten Gründen fehlen, beklagt.

FV Hofheim – Gras-Ellenbach

Noch schlechter sieht es allerdings beim FV Hofheim aus, der alle seine vier Spiele verlor. Nun genießt der FVH-Heimrecht gegen den von Ronny Sauer trainierten TSV Gras-Ellenbach.

SG Hüttenfeld– Zotzenbach

Die Hüttenfelder empfangen den FSV Eintracht Zotzenbach, Ausrichter des Kreisfußballtages. hias

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