Fußball

Fußball KSC-Ikone erklärt sich grundsätzlich gesprächsbereit

Schäfer denkt an Rückkehr

Archivartikel

Karlsruhe.Winfried Schäfer kann sich eine Rückkehr zum Karlsruher SC vorstellen. Er sei im Grundsatz „gesprächsbereit“, sagte der ehemalige KSC-Trainer der Zeitung „Badischen Neueste Nachrichten“ nach dem Rücktritt von Präsident Ingo Wellenreuther. „Die Zuschauer müssen zurückgewonnen werden und die Mannschaft braucht einen Trainer sowie einen Sportdirektor, dem sie glauben, vertrauen und dem sie folgen“, sagte der 70-Jährige.

Schäfer arbeitet derzeit als Vereinstrainer in den Vereinigen Arabischen Emiraten. In welcher konkreten Funktion er sich eine Rückkehr zum Fußball-Zweitligisten vorstellen kann, sagte er nicht. Schäfer hatte die Badener von 1986 bis 1998 während der erfolgreichsten Phase des Vereins trainiert

Polizei rechnet nicht mit Fans

Unterdessen rechnet die Karlsruher Polizei vor dem ersten KSC-Geisterspiel an diesem Samstag (Anpfiff 13 Uhr) nicht mit größeren Ansammlungen vor dem Wildparkstadion. „Wir haben keine Erkenntnisse, dass es organisierte Aktionen von Fans geben könnte – wir können es aber nicht ausschließen“, sagte am Freitag ein Polizeisprecher auf Anfrage.

Die Beamten sind vorbereitet auf das Spiel ohne Zuschauer und wollen mit einem kleineren Aufgebot rund um das Stadion und in der Stadt die Situation beobachten und gegebenenfalls Fans aufklären. Der Fußball-Zweitligist startet mit einem Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 nach der wochenlangen Corona-Zwangspause wieder in den Spielbetrieb.

Es gibt zwar keine Sperrzone um das Stadion. Rein kommen Zaungäste aber nicht. Gegen Einzelne mit Abstand habe man nichts einzuwenden. „Bei größeren Ansammlungen würden wir aber einschreiten“, so der Polizeisprecher. Notfalls werden Platzverweise ausgesprochen. Es sei schwierig einzuschätzen, was einen erwarte. „Wir haben auch als Polizei mit Geisterspielen keine Erfahrung.“

Ins Stadion dürfen auch Spieler und Funktionäre nur unter strengen Hygienevorschriften. Es gibt kein Einlaufen oder Händeschütteln, Trainer am Spielfeldrand müssen Mundschutz tragen.

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