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Fußball Keine Feierstimmung nach 0:0 gegen Augsburg

Schalke ist durch

Archivartikel

Gelsenkirchen.Die trostlose Nullnummer gegen den FC Augsburg war schon kurz nach dem Abpfiff fast in Vergessenheit geraten. Immerhin beseitigte der FC Schalke 04 gestern mit dem Punktgewinn gegen die schon tags zuvor geretteten Augsburger die letzten theoretischen Zweifel am Verbleib in der Fußball-Bundesliga und zog einen Schlussstrich unter eine völlig verkorkste Saison. Trotz der Erfüllung seiner Rettungsmission sah Schalkes Jahrhunderttrainer Huub Stevens keinen Anlass zu Jubel oder gar einer Nicht-Abstiegs-Party.

„Nein, das nicht. Ich habe morgen frei gegeben und Dienstag haben sie Laktattest“, sagte der Niederländer auf eine Frage nach möglichen Feierlichkeiten der Profis beim TV-Sender Eurosport. Durch das 0:0 vergrößerten die Königsblauen zwei Spieltage vor dem Ende der Spielzeit den Vorsprung auf den Relegationsrang 16, den der VfB Stuttgart belegt, auf uneinholbare sieben Zähler.

Die um einen Punkt besseren Augsburger waren bereits am Samstag durch die Stuttgarter Niederlage in Berlin erlöst worden. Weshalb Trainer Martin Schmidt am Sonntag bei seinen Spielern einen „gewissen Spannungsabfall“ ausmachte. „Das beste heute ist der Punkt und das Wochenende mit dem Klassenerhalt. Zum Spiel gibt es nicht viel zu sagen“, fasste der Schweizer zusammen – und lag damit goldrichtig.

Artig gratulierten sich die beiden Trainer zum weiteren Bundesliga-Dasein, wobei Stevens’ Erleichterung größer war. „Wir haben den Klassenerhalt geschafft. Wie, das ist nicht so wichtig“, sagte der 65-Jährige, der zuvor stets von seiner „schwersten Aufgabe“ als Fußball-Lehrer gesprochen hatte. „Nicht nur, weil du eine Mannschaft hast, die du nicht zusammengestellt hast.“