Fußball

Fußball Mainzer Trainer will Durststrecke beenden

Schwarz predigt weiter

Archivartikel

Mainz.Sandro Schwarz muss sich fühlen wie ein Prediger. Vor jedem Spiel versucht der Trainer des FSV Mainz 05, seine in ihm lodernde Power auf seine Spieler zu übertragen. „Die Jungs haben die Energie, sie sind willig“, sagte der Trainer gestern. Der Frust nach sieben Niederlagen aus den vergangenen acht Spielen sitzt aber tief. „Der Frust ist groß bei allen. Aber wir haben die Chance, Dinge wieder in unsere Richtung zu drehen“, erklärte Schwarz zwei Tage vor dem extrem wichtigen Heimspiel am Freitag (20.30 Uhr/Eurosport Player) gegen den Tabellennachbarn SC Freiburg.

Den März 2019 können die Mainzer getrost aus dem Gedächtnis streichen. Keinen einzigen Punkt sicherten sie sich. „Analysieren, trainieren und Matchplan umsetzen“, lautet die Marschroute von Schwarz. „Wie man trainiert, so spielt man auch“, ist auch ein beliebter Spruch des 05-Coaches. Doch mit der Umsetzung hapert es, weil immer wieder individuelle Aussetzer besonders der erfahrenen Abwehrspieler den Plan umwerfen. „Wir brauchen eine Verteidigungshaltung der kompletten Mannschaft“, sagte Schwarz.

In Kleinigkeiten müssen die Mainzer draufpacken, fordert der 40-Jährige, der nicht seine gesamte Planung über den Haufen werfen will. „Wir haben in dieser Konstellation 30 Punkte geholt, nicht geschenkt bekommen.“ Die Durststrecke habe nichts mit der Struktur zu tun, sondern mit Haltung und der Selbstzufriedenheit.