Fußball

DFB-Bundestag am 8. Dezember 2017

Sieben Anträge zur Regionalliga-Reform in Eckpunkten

Mannheim/Frankfurt.Die Aufstiegsregelung beim Weg aus der Vierten in die Dritte Liga ist seit Jahren Gegenstand scharfer Kritik. Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat das Dilemma erkannt - und will es auf einem außerordentlichen Bundestag am Freitag, 8. Dezember 2017, in der Frankfurter Messehalle beseitigen. Doch eine Lösung, die alle Seiten zufriedenstellt, scheint schwierig zu finden sein - insgesamt sieben Anträge zur Regionalliga-Reform sind eingegangen, die Debatte hat das „Potenzial zum Spaltpilz“ („sportschau.de“).

Antrag 1: Nur noch vier Regionalligen, vier direkte Aufsteiger, RL Nordost muss bleiben (Antragsteller: Nordostdeutscher Fußballverband NOFV).

Antrag 2: Weiterhin fünf Regionalligen, vier Aufsteiger im Rotationsprinzip. Drei Meister der regionalen Ligen steigen direkt auf. Diese werden durch den DFB vor Beginn der Saison 2018/2019 in einem Rotationsprinzip für die folgenden fünf Spielzeiten ausgelost (Antragsteller: Nordostdeutscher Fußballverband NOFV).

Antrag 3: Klare Kriterien vor einer Reduzierung von fünf auf vier Regionalligen; 20-Prozent-Klausel. Vor einer Reduzierung auf vier Regionalligen sollen folgende Kriterien für eine Zuordnung der Vereine festgelegt werden: Vereine aus einem Landesverband und einem Bundesland spielen aus spieltechnischen und wirtschaftlichen Gründen grundsätzlich geschlossen in einer Regionalliga. Weiteres wesentliches Kriterium für die Zuordnung der Landesverbände zu den vier Ligen ist die Anzahl der am Spielbetrieb teilnehmenden Herrenmannschaften. Jedem der vier Regionalligen müssen mindestens 20 Prozent der Herrenmannschaften gebietsmäßig zuzuordnen sein. (Antragsteller: Badischer, Bayerischer und Niedersächsischer Fußballverband).

Antrag 4: Fünf Regionalligen, vier Aufsteiger, ein fester Aufsteiger für West und Südwest. Die Meister der Regionalliga Südwest und West erhalten ein direktes Aufstiegsrecht. Zwei weitere Aufsteiger werden aus den Regionalligen Nordost, Bayern und Nord gebildet. Der Aufstiegsmodus wird später festgelegt. (Bayerischer, Bremer, Hamburger, Norddeutscher , Niedersächsischer und Schleswig-Holsteinischer Fußballverband).

Antrag 5: Fünf Regionalligen, vier Aufsteiger, ein fester Aufsteiger für West und Südwest. (Antragsteller: Südwestdeutscher Fußballverband, Fußball-Regional-Verband Südwest).

Antrag 6: Vier Regionalligen, vier Aufsteiger. Die Anzahl der Regionalligen wird von fünf auf vier verringert. Es gibt künftig vier Aufsteiger in die Dritte Liga. (Antragsteller: Westdeutscher Fußballverband, plus Badischer Fußballverband).

Antrag 7: Unterstützung von Antrag 6 des Westdeutschen Verbandes. (Antragsteller: Badischer Fußballverband – durch die Mitglieder der Regionalliga Südwest mit der Organisation der RL Südwest beauftragt). 

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