Fußball

Fußball-Gruppenliga Eintracht fährt nach Geinsheim

Sigmund erwartet Reaktion

Archivartikel

Bürstadt.Das 0:2 zu Hause gegen den TSV Höchst hat Benjamin Sigmund noch nicht ganz abgehakt. „Ohne Rico Blecher etwas von seiner Qualität abzusprechen, aber die Tore hätte er auch im Rentenalter mit dem Krückstock gemacht“, wählt der Spielertrainer der Bürstädter Eintracht drastische Worte. Eine große Lehre, die die Grün-Weißen vor dem Gruppenliga-Match beim SV 07 Geinsheim am Sonntag (15.30 Uhr) ziehen müssen, ist für Sigmund deshalb klar: „Wir müssen wacher bei Standards sein.“

Sieben Punkte haben die Bürstädter in den ersten sechs Partien gesammelt. Als Tabellenelfter sortiert sich die Sigmund-Elf knapp über der roten Zone ein. Warum Eintracht-Abteilungsleiter Marcus Haßlöcher am Sonntag von drei fehlenden Zählern sprach, macht auch der Trainer deutlich. „Wir hatten klar die besseren Möglichkeiten, laufen zweimal frei aufs Tor zu, Aluminium war auch dabei. Nach vorne hat uns aber die Zielstrebigkeit gefehlt“, kam für Sigmund „alles“ zusammen.

Dünner Kader

Die Fußballerformel, nach der sich eine Mannschaft irgendwann ein Gegentor fängt, wenn es offensiv nicht läuft, würde Sigmund beim Fünften Geinsheim (elf Punkte) nur allzu gerne widerlegt sehen. „Ich spreche es Woche für Woche an, dass wir konzentriert verteidigen sollen. Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren“, hofft der Coach. Dem SV 07 spricht er „ähnliche Qualitäten wie Höchst“ zu: „Das ist eine sehr robuste Mannschaft. Auf ihrem Platz sind sie schwer zu bespielen. Wenn es weiter so regnet, wird es ein Spiel auf schwierigem Geläuf.“

Personell sieht es im ohnehin nicht üppig bestückten Eintracht-Kader bescheiden aus. Riccardo Presti, der mit Schambeinproblemen zu kämpfen hat, legt zwei Wochen Schonpause ein, Cuma Uzar (Kapselverletzung) fällt bis zu sechs Wochen aus. Alexander Lehmann (nach Zehenbruch im Lauftraining) ist noch nicht spielbereit, Amer Karahasan noch nicht spielberechtigt. Maximilian Hödl ist zurück im Training, „aber noch nicht bei 100 Prozent“, meint Sigmund. cpa

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