Fußball

Fußball Viele offene Fragen vor Mitgliederversammlung

Spannung in Köln

Köln.Der endgültige Abschied von Toni Schumacher ist noch nicht sicher, die Einbindung von Lukas Podolski oder Thomas Häßler sowieso noch nicht – und nicht einmal die Wahl des neuen Vorstandes wird zum Selbstläufer. Vor der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln am Sonntag um 13 Uhr gibt es mal wieder viele Gerüchte und Fragezeichen.

Auf den ersten Blick ist der Fall klar: Das seit 2012 amtierende Präsidium wird abgelöst. Präsident Werner Spinner ist schon im März zurückgetreten. Die Vize-Präsidenten Schumacher und Markus Ritterbach wurden vom Mitgliederrat nicht nominiert. Stattdessen wählte dieser den Ex-Brauerei-Geschäftsführer Werner Wolf, mit den beiden Vize Jürgen Sieger und Eckhard Sauren aus. Ihre Wahl gilt als wahrscheinlich. Fällt das Präsidium bei der Wahl aber durch, muss der derzeitige Vorstand zunächst weiter amtieren.

Die Geschäftsführer Armin Veh und vor allen Alex Wehrle gelten als enge Verbündete des scheidenden Präsidiums. Vor allen Schumacher würde offenbar gerne in irgendeiner Funktion weitermachen. Sowohl er als auch Wolf beklagten aber zuletzt öffentlich, dass sich die andere Seite nach einem ersten Gespräch nicht mehr geregt habe. Wolf kündigte derweil schon an, Publikumsliebling Podolski einbinden zu wollen. dpa