Fußball

Fußball Leverkusen und Leipzig trennen sich 1:1

Spektakel mit Traumtoren

Archivartikel

Leverkusen.Fußball für Genießer, außergewöhnliche Tore – und viel Potenzial: Bayer Leverkusen und RB Leipzig haben im direkten Duell die Abgänge der Ausnahmespieler Kai Havertz und Timo Werner fast vergessen lassen. „Es war ein interessantes Spiel mit viel Tempo, manchmal zu viel“, sagte Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann nach dem 1:1 (1:1) am Samstag. „Es ist keine Schande, hier unentschieden zu spielen.“ Über den Ex-Leverkusener Havertz oder den früheren RB-Stürmer Werner, die beide im Sommer zum FC Chelsea gewechselt waren, sprach kaum noch jemand.

Die 6042 zugelassenen Zuschauer wurden gut unterhalten. „Offensiv war unsere Aggressivität heute da, Tore erzielen zu wollen und immer wieder nachzugehen“, sagte Kerem Demirbay, Dreh- und Angelpunkt im Leverkusener Mittelfeld. Der oftmals kritisierte 27-Jährige rief diesmal sein Potenzial ab und sorgte für eines von zwei Traumtoren. In der 20. Minute schnibbelte er den Ball aus 17 Metern unter die Latte zum Ausgleich. Damit stoppte Demirbay auch die rasante Anfangsphase der Sachsen, die Emil Forsberg mit der Führung gekrönt hatte (14.).

Zum Thema