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Fußball Der Kult-Trainer hat mit dem SC Freiburg noch kein Bundesliga-Duell gegen den BVB gewonnen

Streich warnt vor Dortmunder Trotzreaktion

Archivartikel

Freiburg.Zwölf Niederlagen und drei Unentschieden – das ist die ernüchternde Bilanz von Christian Streich nach 15 Spielen gegen Borussia Dortmund als Chefcoach des SC Freiburg. Dazu ist der BVB der einzige Bundesligist, gegen den der dienstälteste Trainer der Liga noch nie gewinnen konnte. „Ich weiß es, deswegen ist es bestimmt im Hinterkopf, aber im Vorderkopf habe ich es nicht“, sagte Streich am Donnerstag. Und dennoch befürchtet er, dass am Samstag (15.30 Uhr/Sky) eine weitere Niederlage in Dortmund hinzukommen könnte. „Wenn man das Interview von Julian Brandt gehört hat, weiß man, was wir zu erwarten haben“, sagte der SC-Coach. Dortmund werde sich „läuferisch und kämpferisch zerreißen, um das Spiel in Augsburg als Ausrutscher dastehen zu lassen“.

Brandt gab das Interview zwar nach dem verlorenen Supercup-Finale bei den Bayern am Mittwochabend, den Nationalspieler wurmte aber viel mehr die 0:2-Niederlage am Wochenende zuvor in Augsburg. „Wenn eine Mannschaft wie Dortmund 0:2 in Augsburg verliert, dann weiß man, was dann da los ist unter der Woche“, warnte Streich. „Mir wäre es lieber gewesen, wenn sie 2:0 gewonnen hätten.“

Für ihn war die Partie beim FCA auch wichtiger für die Vorbereitung. „Für uns war es taktisch interessant, wie sie es gemacht haben“, erklärte Streich. Dass die Augsburger mit nur 20 Prozent Ballbesitz erfolgreich waren, will er sich zwar nicht als Vorbild nehmen, „aber wenn wir mit nur 18 Prozent gewinnen, dann würde ich das auch nehmen, da bin ich pragmatisch“. Dass der FCA die Dortmunder mit einem 4-4-2 besiegt hat, könnte hingegen dafür sprechen, dass die Freiburger diese Taktik auch beibehalten, mit der sie am Sonntag gegen Wolfsburg Unentschieden gespielt haben. dpa

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