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Fußball Stuttgarts Präsident forciert die Suche

Trainer bis 20. Oktober

Stuttgart.Der neue Trainer des VfB Stuttgart soll bereits vor dem nächsten Bundesliga-Spiel am 20. Oktober gegen Borussia Dortmund feststehen. „Wir suchen einen Trainer, der uns bereits im Spiel gegen Dortmund zur Verfügung steht“, sagte VfB-Präsident Wolfgang Dietrich (Bild) im SWR. Interimstrainer Andreas Hinkel wird demnach nur dann auf der Bank sitzen, „wenn wir nicht den idealen Mann bis dahin gefunden haben“, ergänzte der 70-Jährige. Die Schwaben hatten sich vom bisherigen Chefcoach Tayfun Korkut getrennt.

Sportvorstand Michael Reschke sei auf der Suche nach einem Nachfolger, sagte Dietrich. Vom künftigen Chefcoach erwartet der Präsident vor allem drei Dinge. „Zunächst mal ist es wichtig, dass er genügend Ruhe ausstrahlt, um in diesem Haifischbecken Bundesliga zu bestehen“, sagte er. „Der zweite Punkt ist, er muss möglichst einen modernen Fußball spielen lassen und unsere Mannschaft weiterentwickeln.“ Drittens sei eine Balance zwischen den erfahrenen und jungen Spielern des Tabellenletzten zu finden.

Sitzen muss die Personalie aber ohne jeden Zweifel. Er sei sich im Klaren, dass diese Entscheidung eine „immense Bedeutung“ hat, sagte Reschke. Die Wünsche sind bereits ausgesprochen: „Es geht sicher darum, ein bisschen erfrischender, ein bisschen aggressiver und torgefährlicher zu spielen“, sagte der 61-Jährige. Der wichtigste Auftrag aber lautet: Klassenverbleib.

Viele Namen, kein Kommentar

Namen wollte Reschke nicht kommentieren. Als Trainer mit Bundesliga-Erfahrung sind derzeit jedoch Ralph Hasenhüttl (51/zuletzt RB Leipzig), Markus Weinzierl (43/zuletzt Schalke 04), Peter Stöger (52/Borussia Dortmund), Peter Bosz (54/Dortmund, zuletzt vereinslos) und Markus Gisdol (49/Hamburger SV, zuletzt vereinslos) auf dem Markt verfügbar. dpa (Bild: dpa)