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Fußball Mainzer Training ohne den grippekranken Schwarz

Umbau in der Defensive

Archivartikel

Mainz.Sandro Schwarz war immer hart im Nehmen. Doch ein hartnäckiger grippaler Infekt zwang den 40-jährigen Trainer des FSV Mainz 05 ins Bett. „So richtig gut geht es ihm nicht. Er bleibt lieber noch daheim, um keinen anzustecken“, sagte sein Assistent Jan-Moritz Lichte am Freitag. Wenn es am Sonntag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg wieder um Punkte in der Fußball-Bundesliga geht, will Schwarz die Kommandos für den angestrebten dritten Sieg im dritten Rückrundenspiel von der Bank aus geben.

Lichte und die übrigen Co-Trainer setzten im Training die abgesprochenen Schwerpunkte um. Nach dem turbulenten Dienstag mit der ersten Fastnachtssitzung des Vereins galt ab Mittwoch die Konzentration dem Fußball. „Bei der Sitzung hatten alle viel Spaß. Es war auch ein erfolgreicher Teamabend“, erklärte Sportvorstand Rouven Schröder. „Der Fokus war schnell zurück. Wir konnten alles umsetzen“, meinte Lichte.

Die 05er haben den Ausfall des gelb-gesperrten Stefan Bell zu verkraften. Niko Bungert (Grippe) ist keine Alternative. So werden die Mainzer mit zwei „Linken“ im Deckungszentrum agieren. Neben Alexander Hack kehrt Moussa Niakhaté in die Startelf zurück. Offen bleibt, ob Levin wieder von Beginn an mitwirken wird. Alternativen sind Danny Latza oder Ridle Baku. „Wir brauchen Leidenschaft, Lauf- und Sprintbereitschaft und müssen Flanken vermeiden“, so Lichte. dpa