Fußball

Fußball 55-Jähriger lässt Tür für möglichen Posten offen

VfB-Fan Klinsmann

Geislingen.In der zweiten Halbzeit kickten Jürgen Klinsmann (Bild) und Thomas Hitzlsperger gemeinsam in einem Team. Der Einsatz für den guten Zweck brachte den früheren Weltmeister mit dem VfB-Sportvorstand zusammen. Dass Klinsmann dem VfB Stuttgart auch aufgrund der derzeitigen Führungskonstellation vor wenigen Tagen abgesagt hatte, änderte daran am Sonntag in Geislingen nichts.

Gut gelaunt verzichtete Klinsmann am Rande eines Benefizspiels nach den gescheiterten Gesprächen mit dem VfB auf Kritik – ganz anders als Ex-Nationalspieler Thomas Berthold, der die Suche der Schwaben nach neuen Führungskräften als „Provinztheater“ bezeichnete. Er forderte erneut mehr sportliche Kompetenz in den Führungsgremien: „Ich bin kein Grüß-Gott-August, der einen freien Platz im Aufsichtsrat anwärmt.“

Klinsmann hält es für möglich, irgendwann einen Posten beim Zweitligisten zu übernehmen. „Die Tür bleibt immer offen. Ich bin VfB-Fan“, sagte der 55-Jährige. Er hatte mit dem Gedanken gespielt, den neu geschaffenen Posten des Vorstandsvorsitzenden zu übernehmen. Die Gespräche waren jedoch nicht nach seinen Vorstellungen verlaufen. Aufsichtsratschef Bernd Gaiser fand dessen Aussagen nicht nachvollziehbar. dpa