Fußball

Fußball Bewerbung um Präsidentenamt wird geprüft

VfB-Fans kritisieren Hitzlsperger

Archivartikel

Stuttgart.Im Machtkampf des VfB Stuttgart lässt der Vereinsbeirat die Bewerbung von Vorstandschef Thomas Hitzlsperger um das Präsidentenamt rechtlich prüfen. Man habe dafür eine „renommierte Anwaltskanzlei im Sportrecht beauftragt“, hieß es in einer Mitteilung auf der Homepage des Fußball-Bundesligisten. Die Kanzlei solle die rechtlichen Gegebenheiten der Bewerbung „in Bezug auf unsere Satzung, das Aktien- und Gesellschaftsrecht, die DFL-Vorgaben und etwaige Interessenskonflikte“ überprüfen. Zuletzt waren Fragen aufgekommen, ob der Ex-Nationalspieler alle in der Satzung vorgeschriebenen Bedingungen für das Amt erfüllt. Außerdem ist fraglich, ob er gleichzeitig Vorstandschef und Präsident des Vereins sein kann.

Um den amtierenden Präsidenten Claus Vogt loszuwerden, hatte sich Hitzlsperger ebenfalls um das Präsidentenamt beworben. Mit einem Sieg auf der Mitgliederversammlung im März will der 38-Jährige Vogt aus dem Club drängen. Zuvor hatte Hitzlsperger den Unternehmer mit einem offenen Brief scharf angegriffen. Einen Tag später wehrte sich Vogt mit einem ebenfalls vierseitigen Schreiben. Die öffentliche Auseinandersetzung habe niemandem geholfen und den VfB in keinem guten Licht dastehen lassen, hieß es nun vom Vereinsbeirat.

Indes haben die organisierten VfB-Fans Hitzlsperger für seine „ungebührliche Attacke“ auf Vogt kritisiert. In einem öffentlichen Schreiben forderten Fanvertreter des VfB-Fanausschusses zudem von der Clubführung „ein öffentliches Wort der Rückendeckung“ für Vogt.

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